Letzte Wochen für die Halil-Paşa-Ausstellung im Pera-Museum: „Am Rande des Wassers“ endet am 23. August

Die Ausstellung des Pera-Museums, die sich auf das Leben und Werk von Halil Paşa konzentriert, geht mit einer Auswahl von Porträts bis hin zu Landschaften in ihre letzte Woche.

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Der Countdown für die Ausstellung „Am Rande des Wassers: Leben und Kunst von Halil Paşa“ im Suna und İnan Kıraç Stiftung Pera-Museum hat begonnen. Die Ausstellung, die sich auf das Leben und Schaffen von Halil Paşa, einem der bedeutendsten Namen der Generation der Militärmaler, konzentriert, wurde von Dr. Özlem İnay Erten kuratiert und kann noch bis Sonntag, den 23. August, besucht werden.

Die Ausstellung beleuchtet die Porträts, Stillleben und Landschaften von Halil Paşa, der einen wichtigen Platz in der Transformation der türkischen Malerei vom Osmanischen Reich bis zur Republik einnimmt, zusammen mit den geografischen Regionen, kulturellen Umfeldern und Archivmaterialien, die das Leben des Künstlers prägten.

Blick auf die Ausstellung „Am Rande des Wassers: Leben und Kunst von Halil Paşa“.

VOM BOSPORUS ZU DEN UFERN DES NILS

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Themen Wasser, Küste und Licht, die in Halil Paşas Gemälden in verschiedenen geografischen Regionen ihren Widerhall finden. Die Bosporus-Ansichten, die Spuren aus Beylerbeyi tragen, wo der Künstler seine Kindheit verbrachte, machen das Leben an den Ufern von Göksu, Küçüksu, Fenerbahçe und Bostancı sowie die Reflexionen auf der Wasseroberfläche und das wechselnde Licht sichtbar.

Diese an den Küsten Istanbuls geformte Bildsprache gewinnt durch die Landschaften, die der Künstler während seiner Jahre in Ägypten rund um den Nil schuf, eine andere Atmosphäre. Die Ausstellung eröffnet dem Publikum auch die visuelle Verbindung, die zwischen Istanbul und Ägypten geknüpft wurde.

Die Ausstellung konzentriert sich auf die Bildsprache von Halil Paşa, die sich um Küste und Licht entwickelt.
In der Ausstellung stehen die küstenthematischen Werke des Künstlers im Vordergrund.
Die Ausstellung im Pera-Museum vereint Werke aus verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers.
Halil Paşas Werke mit Bosporus-Thematik gehören zu den bemerkenswerten Teilen der Ausstellung.

Die Pariser Jahre von Halil Paşa sind ebenfalls eine wichtige Station der Ausstellung. Die akademische Ausbildung des Künstlers, seine Beziehung zur Freilichtmalerei und seine Kompetenz im Bereich der Porträtmalerei lassen sich anhand der Werke und Dokumente aus dieser Zeit nachvollziehen. Die Auszeichnungsurkunde und die Bronzemedaille, die er 1889 auf der Weltausstellung (Exposition Universelle) für sein Porträt „Madame X“ erhielt, gehören ebenfalls zu den ausgestellten Exponaten.

Die Ausstellung macht auch den Platz von Halil Paşa innerhalb der Generation der Militärmaler sichtbar.
Halil Paşas Zeichnungen, Porträts und Landschaften werden in der Ausstellung gemeinsam präsentiert.
Blick auf den Bereich, der sich mit den Pariser Jahren und dem engen Umfeld des Künstlers befasst.
In der Ausstellung sind Porträts und zeitgenössische Dokumente zusammen zu sehen.

ARCHIVDOKUMENTE UND OFFENES ATELIER

Die Ausstellung befasst sich nicht nur mit dem Platz von Halil Paşa in der Malerei, sondern auch mit seinen Beziehungen zu den Literatur- und Pressekreisen der damaligen Zeit. Das Foto, das den Künstler bei der Arbeit in seinem Atelier zeigt und 1898 auf dem Titelblatt der Zeitschrift Servet-i Fünûn veröffentlicht wurde, die Verbreitung seiner Werke in den Publikationen der damaligen Zeit sowie die Illustrationen, die er für Recâizâde Mahmud Ekrems „Araba Sevdası“ anfertigte, werfen ein Licht auf dieses vielseitige Schaffen.

Skizzenbücher, Briefe, Fotos und das Pressearchiv bieten die Möglichkeit, die Arbeitsprozesse hinter den Werken und das kulturelle Umfeld der Zeit genau zu untersuchen. Das Offene Atelier, das die Ausstellung begleitet und vom Atelier von Halil Paşa inspiriert wurde, empfängt seine Besucher weiterhin im 3. Stock des Pera-Museums.

Blick auf den Bereich der Ausstellung zum Thema Rückkehr nach Istanbul und Landschaft.
Der vom Atelier von Halil Paşa inspirierte Bereich trägt Spuren der Arbeitsumgebung des Künstlers.

„Am Rande des Wassers: Leben und Kunst von Halil Paşa“ kann bis zum 23. August in den Etagen 5, 4 und 3 des Pera-Museums besichtigt werden. Das Museum ist von Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 19.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Freitags können alle Besucher im Rahmen des „Langen Freitags“ von 18.00 bis 22.00 Uhr und mittwochs alle Studenten im Rahmen des „Jungen Mittwochs“ das Museum kostenlos besuchen.