MHP protestierte, CHP-geführte Gemeinde sagte Suavi-Konzert ab
Das Konzert, das Suavi anlässlich des Siegesfestes am 30. August in Seydişehir, Konya, geben sollte, wurde mit der Begründung nationaler Sensibilitäten abgesagt.
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Der Künstler Suavi sollte im Rahmen des Siegesfestes am 30. August bei einem Konzert auftreten, das von der Gemeinde Seydişehir in Konya organisiert wurde. Der Name von Suavi, der im ursprünglich veröffentlichten Programm enthalten war, wurde aus dem neuen Programm gestrichen und das Konzert abgesagt.
Wie die lokale Nachrichtenquelle Seydişehir'in Sesi berichtet, erklärte der Vorsitzende der Ülkü Ocakları in Seydişehir, Akın Bozkurt, dass sie Gespräche mit der Gemeinde bezüglich der Absage des Konzerts geführt hätten.
Bozkurt gab folgende Erklärung ab: "Es wurden einige Gespräche mit der Gemeindeverwaltung von Seydişehir geführt, mit der Begründung, dass das geplante Suavi-Konzert im Rahmen der Veranstaltungen zum Siegesfest am 30. August nicht unseren nationalen Sensibilitäten entspreche. Als Ergebnis dieser Gespräche wurde das Konzert von der Gemeinde Seydişehir abgesagt und die Wunde im nationalen Gewissen geschlossen, bevor sie größer werden konnte."
WAS WAR GESCHEHEN?
Ein Konzert, das der Künstler Suavi bei der vom Bezirk Beykoz organisierten Veranstaltung zum '19. August Welttag der Beykozer' geben wollte, stieß auf einen Störungsversuch einer Gruppe, die das Wolfsgruß-Zeichen zeigte. Die Gruppe, die den Künstler als "Terroristen" beschimpfte, versuchte das Konzert mit Sprechchören zu verhindern.
Suavi fuhr jedoch fort, seine Lieder zu singen. Vor dem Konzert erklärte der MHP-Bezirksvorsitzende von Beykoz, Emre Çömlekçi, dass er ein Konzert von Suavi für "inakzeptabel" halte, während nach dem Störungsversuch über den Account des Bezirksverbands die Nachricht "Das hier ist Beykoz, wir hatten gesagt, komm nicht" geteilt wurde.
Auch der Künstler Haluk Levent bewertete die Vorfälle beim Suavi-Konzert als einen neuen Lynchversuch und sagte: "Wenn ich zulasse, dass jemand Suavis Patriotismus in Frage stellt, werde ich mir das niemals verzeihen."