Mitführen von Palästina-Flaggen beim Eurovision verboten

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat bekannt gegeben, dass Gäste beim Eurovision Song Contest, der am 11. Mai im schwedischen Malmö stattfindet, nicht mit Palästina-Flaggen eingelassen werden.

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In einer Erklärung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) wurde mitgeteilt, dass Personen, die versuchen, die Malmö Arena, den Veranstaltungsort des Eurovision Song Contest, mit einer Palästina-Flagge oder Bannern mit politischen Botschaften zu betreten, gestoppt werden und ihnen die Flaggen oder Banner abgenommen werden.

In einer Stellungnahme der Schwedisch-Palästinensischen Gruppe wurde zudem angekündigt, dass die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest am 11. Mai in der Stadt Malmö protestiert werden soll.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass auch lokale Künstler unter dem Namen 'Genozid-freier Song Contest' bei den Protesten auftreten werden.

100 TAUSEND DEMONSTRANTEN ERWARTET

Dem Bericht des schwedischen Staatssenders SVT zufolge sagte der Sprecher der Polizei von Malmö, Nils Norling, dass man mit der Ankunft von 100 Tausend Demonstranten in der Stadt rechne.

Norling erklärte, dass man umfassende Sicherheitsvorkehrungen treffen werde, um Zwischenfälle bei den Demonstrationen zu verhindern, und teilte mit, dass zur Unterstützung auch Polizeieinheiten aus Norwegen und Dänemark nach Malmö kommen werden.