Neue Einzelausstellung von Erdil Yaşaroğlu: Transatlantik

Die zweite Einzelausstellung von Erdil Yaşaroğlu mit dem Titel 'Transatlantik' wird vom 25. Dezember bis zum 30. Januar im Alexandre Vallaury Gebäude für Kunstliebhaber zu sehen sein.

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Nach vier Jahren, die seit seiner ersten Ausstellung „Oyun“ (Spiel) im Jahr 2019 vergangen sind – die durch ihre ortsspezifischen, großformatigen Installationen im Gedächtnis geblieben ist –, hat Erdil Yaşaroğlu nun, anstatt einen Spielplatz zu errichten, das Spiel in seinem Geist durch seine Skulpturen offengelegt.

Transatlantik verweist auf die Einsicht hinter den vertrauten, farbenfrohen und glänzenden Oberflächen des Künstlers sowie auf eine Welt, in der das Licht abnimmt, je tiefer man vordringt, und in der die Dunkelheit dominiert – eine Welt, die jedoch ebenso geheimnisvoll und schillernd ist wie die unvorstellbaren Lebewesen am Meeresgrund. Während die Ausstellung eine großartige Reise ankündigt, trägt sie zugleich die Unruhe unserer Zeit in sich: die Kriege, die die Menschheit bedrohen, und die Zerstörung der Natur, die wir ignorieren.

Erdil Yaşaroğlu beschrieb seine neue Ausstellung mit folgenden Worten:

„Die erste Annäherung der Menschen an meine Skulpturen erfolgt meist über die farbenfrohe und niedliche Seite. Doch gleichzeitig sind dies kleine Fallen, die ich aufstelle, um sie in die Geschichten meiner Skulpturen zu ziehen. Wir leben in einer sehr grauen, unangenehmen und schwierigen Welt. Ich liebe es, unsere Sorgen mit Freude zu erzählen. Das Werk ‚Transatlantik‘, das der Ausstellung auch ihren Namen gibt, ist ein schönes Beispiel dafür.

Man begegnet einer kleinen Transatlantik-Skulptur, und dieses kleine, niedliche gelbe Ding erzählt einem, wie die Menschheit die Welt ruiniert.“