Neue Entdeckung in der antiken römischen Stadt Pompeji: Der blaue Raum
Bei archäologischen Ausgrabungen in der antiken römischen Stadt Pompeji, die unter vulkanischer Asche begraben wurde, wurde ein seltener blauer Raum entdeckt. Es wird vermutet, dass der Raum, dessen Wände mit Fresken weiblicher Figuren geschmückt sind, für heidnische Rituale und die Aufbewahrung heiliger Gegenstände genutzt wurde.
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In Italien war die antike römische Stadt Pompeji, die im Jahr 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vesuvs zerstört wurde, Schauplatz neuer und aufregender Entdeckungen bei den jüngsten Ausgrabungen durch Archäologen.
Die südöstlich von Neapel gelegene antike Stadt gilt als eine der am besten erhaltenen archäologischen Stätten der Geschichte.
Bei den jüngsten Ausgrabungen legten Archäologen einen in Pompeji seltenen, blau gestrichenen Raum frei. Es wurde festgestellt, dass die Wände dieses Raumes mit Fresken weiblicher Figuren verziert sind, die die vier Jahreszeiten darstellen.
DIE BEDEUTUNG DER BLAUEN FARBE
Das Team erklärte, dass dieser Raum für heidnische Rituale und die Aufbewahrung heiliger Gegenstände genutzt wurde, da die Farbe Blau in jener Zeit nur an Orten von großer Bedeutung zu finden war.
Der italienische Kulturminister Gennaro Sangiuliano bezeichnete Pompeji als eine "noch immer teilweise unentdeckte Schatzkiste". Diese Entdeckung erfolgte im Rahmen eines groß angelegten Ausgrabungsprojekts, bei dem bisher 13.000 Räume in 1.070 Häusern freigelegt wurden.
Die Funde deuten auch darauf hin, dass das Haus vor dem Vulkanausbruch renoviert wurde.