Neues Buch von Dr. İsmail Sarp Aykurt: 'Sporun Alternatif Tarihi: Rutin, Ritüel, Reddiye'

Das neue Werk des unabhängigen Forschers Dr. İsmail Sarp Aykurt, 'Sporun Alternatif Tarihi: Rutin, Ritüel, Reddiye' (Alternative Geschichte des Sports: Routine, Ritual, Ablehnung), ist erschienen. Das Buch stellt eine alternative Geschichtsschreibung in den Mittelpunkt, die sich gegen die populäre und offizielle Darstellung des Sports richtet und eine Absage an alle Routinen und Rituale des industriellen Sportzeitalters formuliert.

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Das vierte und neue Buch des Forschers, Journalisten und Autors Dr. İsmail Sarp Aykurt mit dem Titel 'Sporun Alternatif Tarihi: Rutin, Ritüel, Reddiye' ist im Verlag Doruk Yayınları erschienen.

Das kürzlich veröffentlichte Buch betrachtet den Sport aus einem anderen Blickwinkel und mit einem neuen Stil und nimmt dabei eine historische und gesellschaftliche Bewertung vor.

'REEL SOZIALISMUS'-ERFAHRUNGEN IM MITTELPUNKT

Das Buch, das sich insbesondere mit den gesellschaftlichen Aspekten des Sports sowie der organischen Beziehung zwischen der Arbeiterklasse und dem Sport befasst, enthält originelle, zeitlose und kritische Artikel zu vielen verschiedenen Themen sowie Einblicke in die alternative Geschichte des Sports.

Im Buch werden die Erfahrungen der Arbeiterklasse und des Sports im „real existierenden Sozialismus“ in den Mittelpunkt gestellt und in einer oppositionellen Sprache vermittelt.

Darüber hinaus enthält das letzte Kapitel des Buches ein Interview mit İlker Maga, einem Sportforscher, der auch als Journalist, Autor und Fotokünstler bekannt ist und bedeutende Beiträge zur türkischen Sportlandschaft geleistet hat.

Auf der Rückseite des Buches heißt es:

"Diese originelle Untersuchung befasst sich mit einem sportlichen, gesellschaftlichen und historischen Abschnitt, der zwar selten thematisiert wird, aber von großer Bedeutung ist, und unternimmt den Versuch einer Geschichtsschreibung aus der Perspektive jener „kaum erwähnten“ Welt.

Andererseits leisten die vielen originellen Sportartikel, die diese Erzählung begleiten und von ihr zehren, einen kritischen Beitrag zum „populären“ Teil des hegemonialen kapitalistischen Sports.

Die Arbeit unterstreicht, dass der Sport entgegen der landläufigen Meinung über eine eigene Geschichte, Ansammlung und Erfahrung verfügt, und versucht dies zu vermitteln, indem sie das Routinierte und das zum Ritual Gewordene darstellt, während sie gleichzeitig die Ablehnung beider betont. Das Buch, das eine originelle Geschichtserzählung, Artikel, die über klassische Sportinhalte hinausgehen, und ein besonderes Interview enthält, überschreitet die gewohnten Konventionen des Sports.

Kurz gesagt weist das Buch darauf hin, dass das, was in der hegemonialen Sportideologie „Routine“ ist und von den Herrschenden zum „Ritual“ gemacht wird, einer klassenspezifischen „Ablehnung“ bedarf; es lädt diejenigen, die sich für die alternativen, gesellschaftlichen und „im Schatten gelassenen“ Klassenspuren des Sports interessieren, dazu ein, gemeinsam zu hinterfragen"