Österreich wird eine Auswahl türkischer zeitgenössischer Kunst beherbergen

Das Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, eines der bedeutenden Zentren für zeitgenössische Kunst in Österreich, wird eine wichtige Auswahl zeitgenössischer Kunst aus der Türkei beherbergen.

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Kolekta, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Produktion zeitgenössischer Kunst in der Türkei zugänglich zu machen und einem breiten Publikum zu vermitteln, während es gleichzeitig die Mission verfolgt, ein digitales Archiv zu führen, startet eine neue Ausstellungsreihe, um zeitgenössische Kunst aus der Türkei im Ausland einem Publikum näherzubringen.

Die erste Ausstellung dieser Reihe findet vom 2. Dezember 2023 bis zum 7. Januar 2024 im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in der österreichischen Stadt Bregenz statt.

Die von Derya Yücel kuratierte Gruppenausstellung mit dem Titel „Alles wird genau wie jetzt sein, nur ein wenig anders“ bringt bedeutende Namen der zeitgenössischen Kunst aus der Türkei zusammen.

In der Ausstellung werden Werke aus verschiedenen Disziplinen von Ahu Akgün, Alican Leblebici, Antonio Cosentino, Ayça Telgeren, Azade Köker, Berat Işık, Buğra Erol, Burçak Bingöl, Çağrı Saray, Canan Dağdelen, Cengiz Tekin, Eda Çekil, Erinç Seymen, Ferhat Özgür, Fırat Engin, Hüsamettin Koçan, Işıl Eğrikavuk, Komet, Mehtap Baydu, Metin Çelik, Murat Morova, Nadide Akdeniz, Nancy Atakan, Necla Rüzgar, Neriman Polat, Nezaket Ekici, Ozan Türkkan, Şahin Kaygun, Selim Birsel, Sena Başöz, Vahap Avşar, Volkan Aslan und Yaşam Şaşmazer zu sehen sein.

Die Ausstellung, die mit Beiträgen des Ministeriums für Kultur und Tourismus der Republik Türkei sowie mit Unterstützung des Bundeslandes Vorarlberg und unter der Schirmherrschaft des Künstlerhauses Palais Thurn und Taxis in Bregenz realisiert wird, zielt darauf ab, die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Türkei durch die Kunst zu stärken und gleichzeitig ein Schlaglicht auf die türkische zeitgenössische Kunst zu werfen.

'DANK DER KUNST ÖFFNEN SICH TÜREN ZU ANDEREN MÖGLICHKEITEN'

Die Kuratorin der Ausstellung, Derya Yücel, erläuterte den Rahmen der Ausstellung wie folgt:

"Sich der komplexen und strukturierten Natur unserer Identitäten durch die Kunst bewusst zu werden, öffnet uns die Tür zu anderen Möglichkeiten. Die nomadische Erfahrung des Künstlers, der an den Kreuzungspunkten der Welt lebt, und einer künstlerischen Sprache, die unser Verständnis von Existenz/Differenz trägt, ist nicht mehr nur der Ausdruck einer Geschichte, die an einen einzigen Ort gebunden ist.

Das Denken ist ein Reisender. Genau wie der Künstler wechselt es den Ort in mentaler, spiritueller und physischer Hinsicht und erfordert Übersetzung. Die Kunst, die als Vermittlerin für das ‚erneute‘ Erzählen, das erneute Aussprechen und das erneute Platzieren von Dingen fungiert, die als historisches und kulturelles Wissen definiert sind, nährt eine Denkweise, die nicht eintönig ist, gesellschaftliche Ereignisse immer wieder neu aufgreift, bewertet und für die Möglichkeit der Korrektur offen ist.

Der Künstler erntet die Geschichte wie Feldfrüchte, drischt sie, konstruiert sie und schreibt sie neu. Die Sprache der Kunst gewinnt in diesem Prozess, während sie interpretiert und übersetzt wird, neues Leben."