Prof. Dr. İlber Ortaylı: Das türkische Volk muss seine antiken Schätze schützen

Prof. Dr. İlber Ortaylı macht auf den Schmuggel mit historischen Artefakten aufmerksam und kommentiert: „Das türkische Volk muss seine antiken Schätze und den Reichtum seines Heimatlandes selbst schützen. Andernfalls fällt das großartige Erbe Kleinasiens in die Hände von Plünderern.“

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Prof. Dr. İlber Ortaylı ging in seinem Artikel mit dem Titel „Das antike Anatolien und die Türkei der heutigen Zeit“ auf den Schmuggel mit historischen Artefakten ein.

In seinem Beitrag für die Zeitung Hürriyet warnte Ortaylı: „Heute dient der Schmuggel mit antiken Artefakten den Villen in Hollywood und den Neureichen in Europa. Auch einige Kleinbürger, die den Schmugglern folgen, lassen es sich nicht nehmen, Steine und Glasfragmente, auf die sie unterwegs stoßen, zu plündern und mitzunehmen.“

„DAS TÜRKISCHE VOLK MUSS SEINE ANTIKEN SCHÄTZE SCHÜTZEN“

„Wir sind das Land mit den reichsten antiken Schätzen im Mittelmeerraum. Wir haben ein Bewusstsein dafür, aber es ist unzureichend“, so Ortaylı. Er fügte hinzu: „Das türkische Volk muss seine antiken Schätze und den Reichtum seines Heimatlandes selbst schützen. Es darf sie nicht mit fremden Augen betrachten. Die Fremdheit nimmt kein Ende. Manche von uns schließen das antike Griechenland oder Byzanz aus, andere wiederum die osmanische Ära. Auf diese Weise fällt das großartige Erbe Kleinasiens in die Hände von Plünderern.“