Restaurierung der Ulu-Moschee in Maraş hat begonnen
Die Restaurierungsarbeiten an der Ulu-Moschee, einem der bedeutendsten historischen Bauwerke von Kahramanmaraş, haben begonnen. Nachdem das Aufmaß, das Restaurierungsprojekt und das statische Verstärkungsprojekt von den Denkmalschutzbehörden genehmigt wurden, ist die Wiedereröffnung der Moschee für den Gottesdienst für das Jahr 2025 geplant.
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In Kahramanmaraş, dem Epizentrum der Erdbeben vom 6. Februar, werden einerseits schwer beschädigte Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt, während andererseits historische Bauwerke, die Schäden erlitten haben, restauriert werden.
Eines der historischen Denkmäler, an denen in der Stadt Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden, ist die Ulu-Moschee von Maraş, eines der Wahrzeichen der Stadt.
Die Restaurierung der historischen Moschee, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde und bei dem Erdbeben schwere Schäden erlitt, wird vom Ministerium für Kultur und Tourismus geleitet.
Im Rahmen der Restaurierungsarbeiten wurden die Steine des verbleibenden Teils des Minaretts, das bei dem Erdbeben teilweise eingestürzt war, von Experten abgetragen und nummeriert.
Adem Bozkurt, Regionaldirektor der Stiftungsverwaltung Gaziantep, der die Moschee, in der die Restaurierungsarbeiten ununterbrochen fortgesetzt werden, inspizierte, erklärte, dass sie unmittelbar nach dem Erdbeben die Schäden an historischen Gebäuden in 11 Provinzen erfasst hätten.
'BODENBOHRUNGEN WURDEN DURCHGEFÜHRT'
Bozkurt erklärte, dass auch die historische Ulu-Moschee restauriert werde: "Die Ulu-Moschee ist ein Werk, das im 15. Jahrhundert während der Zeit des Fürstentums Dulkadiroğlu errichtet wurde. Die Ausschreibung für diesen Ort wurde zügig durchgeführt. Wir haben unsere Arbeiten damit begonnen, die Steine unserer Minarette, die eine Gefahr darstellten, sorgfältig einzeln abzutragen, um zu prüfen, was erhalten werden kann und was nicht. Danach wurden mittels Laserscanning alle Arten von Schäden an diesen Strukturen bis hin zu den feinsten Haarrissen identifiziert.
Es wurden Bodenbohrungen durchgeführt; sowohl an der Oberfläche als auch an der Decke und am Boden wurden mittels Georadar Hohlräume in den Körperwänden lokalisiert. Anschließend wurde eine sehr ernsthafte statische Projektstudie dazu erstellt", sagte er.