Sabancı betont den „Kampf gegen Geschlechterrollen“

Die Vorsitzende des Kuratoriums der Sabancı-Stiftung, Güler Sabancı, äußerte sich zum 11. Oktober, dem Weltmädchentag. Sabancı erklärte: „Es liegt an uns allen, dafür zu sorgen, dass Mädchen das Selbstvertrauen haben, gegen die Geschlechterrollen anzukämpfen, die sie bei der Gestaltung ihrer Zukunft behindern, und dass sie mit Chancengleichheit aufwachsen können.“

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Die Vorsitzende des Kuratoriums der Sabancı-Stiftung, Güler Sabancı, betonte, dass sie mit all ihrer Kraft daran arbeiten, Frauen und Mädchen dabei zu unterstützen, ihre Bildung fortzusetzen und am wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Sabancı äußerte sich wie folgt: „Zu Beginn des zweiten Jahrhunderts unserer Republik müssen wir sicherstellen, dass Mädchen gleichberechtigten Zugang zu Bildung haben, damit sie ihre eigene Zukunft gestalten können, und wir müssen darauf abzielen, sie in den Bereichen Selbstvertrauen, Führung und den Kompetenzen der Zukunft zu stärken.“

Sabancı betonte, dass sie an Mädchen glaube, und fügte hinzu:

„Wir sehen, dass sie zu erfolgreichen Frauen der Zukunft werden, wenn wir ihnen den Weg ebnen. In diesem Sinne liegt es an uns allen, insbesondere an den Familien, dafür zu sorgen, dass Mädchen das Selbstvertrauen haben, gegen die Geschlechterrollen anzukämpfen, die sie bei der Gestaltung ihrer Zukunft behindern, und dass sie mit Chancengleichheit aufwachsen können.

Wir wissen, dass Gleichberechtigung in der Familie beginnt, glauben aber auch, dass sie im Bildungssystem gleichermaßen unterstützt werden muss. Glücklicherweise haben wir in unserem Land in letzter Zeit wichtige Fortschritte beim Zugang von Mädchen zu hochwertiger Bildung erzielt. Doch zu Beginn des zweiten Jahrhunderts unserer Republik sind diese Errungenschaften noch nicht dort, wo wir sie uns wünschen. Es müssen konkrete und schnelle Schritte unternommen werden, damit Mädchen zunächst in der Bildung und später auch auf dem Arbeitsmarkt gleichberechtigt vertreten sein können.“

„SIE STOSSEN BEI DER GESTALTUNG IHRER ZUKUNFT AUF SCHWIERIGKEITEN“

Sabancı erklärte, dass Mädchen in der Türkei bei der Gestaltung ihrer Zukunft sowohl im Bildungs- als auch im Beschäftigungsbereich auf Schwierigkeiten stoßen. Unter Berufung auf Daten des türkischen Statistikamtes (TÜİK) aus dem Jahr 2022 erläuterte sie, dass 45 Prozent der jungen Frauen im Alter von 18 bis 29 Jahren weder in Bildung noch in Beschäftigung (NEET) seien. Betrachtet man das Bildungsniveau, so seien 64 Prozent der jungen Frauen mit einem Bildungsabschluss unterhalb des Gymnasiums (Lise) weder in Bildung noch in Beschäftigung, während dieser Anteil bei Hochschulabsolventinnen bei 33,5 Prozent liege.

Sabancı wies darauf hin, dass das Risiko, NEET zu sein, mit steigendem Bildungsniveau abnehme, und bewertete die Situation wie folgt:

„Dennoch sehen wir, dass auch junge Hochschulabsolventinnen, die in allen Lebensbereichen mit Geschlechterrollen konfrontiert sind, bei der Gestaltung ihrer Zukunft auf Hindernisse stoßen. Deshalb müssen wir zu Beginn des zweiten Jahrhunderts unserer Republik sicherstellen, dass Mädchen gleichberechtigten Zugang zu Bildung haben, damit sie ihre eigene Zukunft gestalten können, und wir müssen darauf abzielen, sie in den Bereichen Selbstvertrauen, Führung und den Kompetenzen der Zukunft zu stärken.

Denn wir wissen: Wenn Mädchen Möglichkeiten geboten werden, ihr Potenzial zu entfalten, verfolgen sie ihre Träume und erzielen Erfolge, die die Welt verändern. Das Leben eines Mädchens zu verändern, führt auch dazu, dass sich ihr Umfeld wandelt. Als Sabancı-Stiftung werden wir auch im zweiten Jahrhundert unserer Republik mit all unserer Kraft daran arbeiten, dass Mädchen heute in der Bildung und morgen auf dem Arbeitsmarkt ihren Platz finden.“