Scarlett Johansson leitet rechtliche Schritte gegen KI-App ein, die ihre Stimme kopiert hat
Scarlett Johansson hat rechtliche Schritte gegen eine KI-App eingeleitet, weil diese ihren Namen und ihre Stimme in einer Online-Werbung verwendet hat.
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In einer 22-sekündigen Werbeanzeige, die auf der als X bekannten Plattform (ehemals Twitter) von der Bildbearbeitungs-App Lisa AI: 90's Yearbook & Avatar veröffentlicht wurde, wurden echte Aufnahmen von Scarlett Johansson verwendet, um ein gefälschtes Bild und einen Dialog zu erstellen, die die berühmte Schauspielerin darstellen.
Die rechtlichen Vertreter der 38-jährigen Schauspielerin erklärten gegenüber Variety, dass seit dem Bekanntwerden des Vorfalls am 28. Oktober die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet wurden und teilten mit:
"Wir nehmen diese Vorfälle nicht auf die leichte Schulter. Unter diesen Umständen werden wir gemäß unserer üblichen Vorgehensweise alle uns zur Verfügung stehenden Rechtsmittel ausschöpfen, um den Fall zu bearbeiten", hieß es.
Die Anzeige wurde inzwischen entfernt.
Das betreffende Video begann mit einem Clip hinter den Kulissen von Johansson vom Set des Marvel-Films Black Widow.
Eine Stimme, die die Schauspielerin imitierte, wurde in dem Video verwendet, um die App mit den Worten zu bewerben: "Es ist nicht nur auf Avatare beschränkt. Sie können auch Bilder mit Texten und sogar Ihre KI-Videos erstellen. Ich denke, das sollten Sie nicht verpassen".
In einer kleinen Schrift unter der Anzeige stand zudem:
“Bilder wurden von Lisa AI erstellt"
''NICHT DAS ERSTE MAL''
Johansson ist nicht die einzige Schauspielerin, die sich dagegen wehrt, dass ihr Name oder ihr generiertes Bild für Künstliche Intelligenz verwendet wird. Erst letzten Monat warnte Tom Hanks seine Fans davor, dass ein von einer KI erstelltes Bild von ihm in einem Werbevideo verwendet wurde: "Vorsicht! Ich habe damit nichts zu tun", schrieb er.