Stellungnahme des französischen Kulturministeriums zur 'Mona-Lisa-Aktion': 'Kein Grund rechtfertigt es, sie zum Ziel zu machen'
Das französische Kulturministerium hat sich zu den Aktivisten geäußert, die im Louvre-Museum Suppe auf das Gemälde Mona Lisa geworfen hatten, um auf das Recht auf gesunde und nachhaltige Ernährung aufmerksam zu machen. In der Erklärung hieß es: 'Kein Grund rechtfertigt es, sie zum Ziel zu machen.'
Die Aktion im Louvre-Museum, bei der Suppe auf das Gemälde Mona Lisa geworfen wurde, um auf das Recht auf gesunde und nachhaltige Ernährung aufmerksam zu machen, hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt.
Es wurde eine erste offizielle Stellungnahme zu der Aktion abgegeben, bei der die Klimaaktivistengruppe Riposte Alimentaire Suppe auf das Mona-Lisa-Gemälde geschüttet hatte.
Die französische Kulturministerin Rachida Dati informierte die Öffentlichkeit nach den Vorfällen.
'RECHTFERTIGT ES NICHT'
Dati erklärte: "Die Mona Lisa gehört wie unser Erbe den kommenden Generationen. Kein Grund rechtfertigt es, sie zum Ziel zu machen. Meine volle Unterstützung gilt dem Team des Louvre-Museums..."
Die Klimaaktivisten hatten das Mona-Lisa-Gemälde mit Suppe beworfen und den Zweck ihrer Aktion wie folgt begründet: "Die Regierung verrät unser grundlegendes Recht auf Nahrung durch ihr Festhalten an der Agrarindustrie und dem Massenvertrieb. Sie bedroht unsere Gesundheit, unsere Ernährungssicherheit und das Leben der Landwirte."
'WAS IST WICHTIGER?'
"Was ist wichtiger? Kunst oder ein gesundes und nachhaltiges Ernährungssystem?" fragten die Aktivisten und fügten hinzu: "Unser Agrarsystem ist krank."