Überraschender Gast auf Fatih Altaylıs Stuhl: „Ich habe so viele kommen und gehen sehen, die wirkten, als würden sie nie gehen“

Der berühmte Regisseur Zeki Demirkubuz, der zu Gast in der YouTube-Sendung des inhaftierten Journalisten Fatih Altaylı war, sagte: „Ich habe so viele kommen und gehen sehen; ich erinnere mich an Demirel, Ecevit, Erbakan, Turgut Özal und Kenan Evren. Keiner von ihnen wirkte, als würde er jemals gehen, jeder hatte das Gehabe, als würde er sich für immer festsetzen, aber sie sind nun einmal weg.“

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Zeki Demirkubuz war zu Gast auf dem YouTube-Kanal des Journalisten Fatih Altaylı, der derzeit im Gefängnis Silivri inhaftiert ist.

In der Sendung bewertete Demirkubuz die Stimmung, in der sich die Gesellschaft in den letzten Jahren befindet, und sagte: „Glück ist mittlerweile zu etwas Unmöglichem geworden.“

Demirkubuz erklärte, die Gesellschaft sei von Groll, Ehrgeiz und Hysterie geprägt, und fügte hinzu: „Es herrscht eine große Ungewissheit und ein tiefer Unglaube.“

„KEINER VON IHNEN WIRKTE, ALS WÜRDE ER GEHEN“

Der berühmte Regisseur erinnerte an frühere Führungspersönlichkeiten und äußerte sich wie folgt: „Ich habe so viele kommen und gehen sehen; ich erinnere mich an Demirel, Ecevit, Erbakan, Turgut Özal und Kenan Evren. Keiner von ihnen wirkte, als würde er jemals gehen, jeder hatte das Gehabe, als würde er sich für immer festsetzen, aber sie sind nun einmal weg.“

Die Aussagen von Zeki Demirkubuz im Wortlaut:

„Ich habe so viele kommen und gehen sehen; ich erinnere mich an Demirel, Ecevit, Erbakan, Turgut Özal und Kenan Evren. Keiner von ihnen wirkte, als würde er jemals gehen, jeder hatte das Gehabe, als würde er sich für immer festsetzen, aber sie sind nun einmal weg.

Wie es in dem Sprichwort heißt: ‚Alle Friedhöfe sind voll von Generälen, Herrschern und Königen, die sich für unersetzlich hielten.‘

Solche Türen zu öffnen und eine Gesellschaft zu Gefühlen zu drängen, die einem Zusammenleben abträglich sind – das ist wie ein Virus. Betrachten wir es wie eine Pandemie; so verhält es sich mit dem Zustand einer Gesellschaft. Erinnern Sie sich an den Tag, an dem der erste Fall der Pandemie gemeldet wurde. Ein riesiges Land – achten Sie darauf, ein einziger Fall – stand an diesem Tag still. Warum? Weil jeder wusste, dass es sich wie die Pest ausbreiten würde. Diese Gefühle sind wie ein solches Virus.

Sobald man anfängt, dem, was man gesagt hat, auch nur ein einziges Mal untreu zu werden, verschlingt einen das langsam.“