Umstrittene Istanbul-Szene in Hollywood-Produktion

Der gelbe Filter, der in den in Istanbul spielenden Szenen des berühmten Hollywood-Films Fuze verwendet wurde, hat in den sozialen Medien für große Empörung gesorgt. Nutzer sind sich einig, dass diese Wahl darauf abziele, Istanbul negativer darzustellen, als es ist.

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Die Istanbul-Aufnahmen im kürzlich veröffentlichten Trailer zum Film Fuze haben bei türkischen Social-Media-Nutzern für Kritik gesorgt. Neben der schauspielerischen Leistung der Hauptdarsteller Theo James und Aaron Taylor-Johnson fiel insbesondere der in den Stadtszenen verwendete Gelbfilter auf.

DISKUSSION ÜBER DIE WIRKUNG DES GELBFILTERS

In dem Film, dessen Szenen an ikonischen Orten Istanbuls gedreht wurden, wurden für Schauplätze wie Eminönü, Sirkeci, die Yeni-Cami-Moschee und den Ägyptischen Basar gelbliche Filtertöne gewählt. Dies wurde in den sozialen Medien schnell zum Gesprächsthema.

Viele Nutzer argumentierten, die Stadt werde in einer Art Wüstenatmosphäre präsentiert, und kommentierten: „Istanbul wird so dargestellt, als läge es mitten in der Wüste.“ Es wurde kritisiert, dass die natürliche Schönheit Istanbuls ästhetisch in den Schatten gestellt werde und die wahre Textur sowie die Farben der Stadt nicht zur Geltung kämen.

„DAS BILD DER TÜRKEI WIRD BEWUSST VERÄNDERT“

Die Debatte flammte weiter auf, als die Türkei-Premiere des Films im Rahmen des 45. Istanbul Film Festivals stattfand. Nutzer äußerten die Vermutung, dass es eine bewusste Entscheidung sei, Istanbul trotz seiner historischen Struktur und lebendigen Farben in einer düsteren, staubigen Atmosphäre zu zeigen.

In den Kommentaren zu diesen Szenen im Filmtrailer wurde die Ansicht vertreten, dass der Gelbfilter das Image Istanbuls verzerre und die „Türkei negativ darstelle“. Es bleibt abzuwarten, ob sich das Filmteam in den kommenden Tagen zu den Diskussionen äußern wird.