Von Armeniern genutzte Surp-Garabet-Kirche zum Verkauf angeboten

Die Surp-Garabet-Kirche in Sivas, die vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt und früher von Armeniern genutzt wurde, wurde von Hatice Akay, die als rechtmäßige Eigentümerin gilt, einem Immobilienmakler übergeben und für 16 Millionen TL zum Verkauf ausgeschrieben.

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Die historische Tuzhisar-Kirche, auch bekannt als Surp Garabet, befindet sich im 18 Kilometer vom Bezirk entfernten Dorf Göydün. Sie wurde vermutlich im 19. Jahrhundert erbaut und während des Ersten Weltkriegs von Christen genutzt, die in verschiedene Länder, vor allem in die USA und nach Russland, auswanderten. Nun wurde sie von ihrer Eigentümerin Hatice Akay zum Verkauf angeboten.

Die Kirche, die in den Grundbuchunterlagen als Scheune geführt und auch als solche genutzt wurde, heute jedoch völlig ungenutzt ist, wurde im Jahr 2012 als unbewegliches Kulturgut der 1. Gruppe unter Denkmalschutz gestellt.

Im Inneren und an der Außenfassade der aus behauenen Steinen errichteten Kirche befinden sich Steine, in die das Kreuzsymbol eingearbeitet ist.

Die Kirche wurde dem Immobilienmakler Vahap Yıldız übergeben und für 16 Millionen TL zum Verkauf angeboten. Am Eingang der Kirche wurde ein Verkaufsschild angebracht.

'WIR VERLANGEN 16 MILLIONEN TL'

Der Immobilienmakler Vahap Yıldız, der Informationen zum Verkaufsprozess der Kirche gab, äußerte sich wie folgt: "Wir schätzen, dass unsere Kirche im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Früher lebten hier fast 3.000 Armenier. Nach dem Ersten Weltkrieg wanderten die Armenier von hier in verschiedene Länder aus, vor allem in die USA. Die Kirche blieb seit jenem Tag ungenutzt. Wir haben sie nun zum Verkauf angeboten. Die Eigentümerin der Kirche hat uns kontaktiert und den Verkauf gewünscht. Sie besitzt einen Grundbucheintrag und es gibt keine Hindernisse für den Verkauf. Die Kirche ist als unbewegliches Kulturgut der 1. Gruppe registriert. Wir haben sie ab heute zum Verkauf angeboten und verlangen 16 Millionen TL. Wir hoffen, dass wir sie jemandem übergeben können, der ihr gerecht wird."