Zwei große Kunstausstellungen im Pera-Museum! Bis wann sind sie zu besichtigen?
Das Pera-Museum beherbergt wie immer auch im März neue Ausstellungen. Das Museum, das die Werke zweier bedeutender Künstler präsentiert, erwartet seine Besucher noch bis zum 17. August.
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Die Ausstellungen "Çok İş Var Yapacak" (Es gibt viel zu tun) und "Ay Işığıyla Dans" (Tanz im Mondlicht), die anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Pera-Museums der Suna und İnan Kıraç Stiftung vorbereitet wurden, sind seit dem 20. März für Besucher geöffnet.
'ÇOK İŞ VAR YAPACAK' (SAMİH RİFAT)
Die Ausstellung "Çok İş Var Yapacak" zielt darauf ab, den Schaffensprozess von Samih Rifat, einem bedeutenden Namen der Kulturwelt, den wir für seine Fotografien, Übersetzungen, Dokumentarfilme und Schriften kennen, zu beleuchten und diesen "tausendkünstlerischen" Intellektuellen, den wir viel zu früh verloren haben, zu verstehen. Man kann sein Werk als einen "Akt der Kunst und des Denkens" bezeichnen, der keine Kompromisse bei Ethik und Ästhetik einging.
Der geschätzte Künstler Samih Rifat, der 2007 verstarb, wird in der Ausstellung "Çok İş Var Yapacak" mit seinen Fotografien, Übersetzungen, Dokumentarfilmen und Schriften gewürdigt.
Die Ausstellung verdeutlicht Rifats kreativen Prozess sowie seinen ethischen und ästhetischen Ansatz. Rifat, der Architektur studiert hatte, aber in verschiedenen Bereichen tätig war, ist vor allem für seine Arbeit in der Fotografie, als Übersetzer und als Dokumentarfilmer bekannt.
Die Ausstellung, die Fotografien, Bücher und Dokumente von Rifat umfasst, leistet einen wichtigen Beitrag zur Welt der Kunst und des Denkens und macht seine Verdienste um die Kunst- und Kulturszene sichtbar.
Die Ausstellung wird den Besuchern im Pera-Museum vom 20. März bis zum 17. August präsentiert.
'AY IŞIĞIYLA DANS' (MARCEL DZAMA)
Der kanadische Künstler Marcel Dzama hat seine erste Einzelausstellung in der Türkei im Pera-Museum eröffnet.
Die von Alistair Hicks kuratierte Ausstellung besteht aus Werken, die ausgehend von Dzamas farbenfroher Vorstellungswelt die Katastrophen thematisieren, die durch heutige Misswirtschaft, Umweltzerstörung und Kriege verursacht werden.
Neben Arbeiten in verschiedenen Medien wie Malerei, Zeichnung und Film umfasst die Ausstellung auch Gemeinschaftswerke, die Dzama mit seinem Freund Raymond Pettibon geschaffen hat.
Die am 20. März eröffnete Ausstellung ist bis zum 17. August im Pera-Museum zu sehen.