93-jährige Mutter pflegt ihre behinderten Kinder seit 60 Jahren wie Babys

Die 93-jährige Gülsüm Karamuk, die im Dorf Çatpınar im Landkreis Doğanşar in Sivas lebt, hat ihr ganzes Leben ihren zwei behinderten Söhnen gewidmet, obwohl sie selbst pflegebedürftig ist. Trotz ihres hohen Alters kümmert sie sich mit der Hilfe ihrer Schwiegertochter um alle Bedürfnisse ihrer beiden Söhne, von denen einer 60 Jahre alt ist, von der Ernährung bis zur Körperpflege.

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Die 93-jährige Gülsüm Karamuk, die im Dorf Çatpınar im Landkreis Doğanşar in Sivas lebt, hat zwei Söhne, den 60-jährigen İsmail und den 53-jährigen Naci, die von Geburt an behindert sind, nicht sprechen oder gehen können und geistig beeinträchtigt sind. Trotz der Schwierigkeiten des Lebens kümmert sich die Großmutter Gülsüm seit Jahren liebevoll um ihre behinderten Kinder. Sie hat nie aufgegeben, gemeinsam mit ihren Kindern zu kämpfen, und erfüllt mit der Unterstützung ihrer Schwiegertochter täglich alle ihre Bedürfnisse mit Liebe und Zuneigung. Diejenigen, die ihre Kinder im Stich lassen, werden in der anderen Welt ihre Strafe erhalten, sagt Großmutter Gülsüm: „Ein Mensch hat nicht die Möglichkeit oder die Option, sein Kind im Stich zu lassen. Man kann sein eigenes Fleisch und Blut nicht zurücklassen. Kinder sind ein Teil ihrer Mütter“, sagte sie.

„ICH HABE 60 JAHRE LANG GEPFLEGT"

Gülsüm Mutter erklärt, dass sie sich selbst um ihre behinderten Söhne gekümmert hat, aber da sie nun alt geworden ist, unterstützen sie ihre Schwiegertochter und ihre Tochter: „Meine Kinder sind von Geburt an so. Mein anderer Sohn hilft nachts beim Umdrehen, Hinlegen und Aufstehen. Ich bleibe immer an ihrer Seite. Mittlerweile fällt es mir auch schwer, meine Augen sehen nicht mehr gut. Mir entgleiten Dinge aus den Händen. Seit dem Tag ihrer Geburt sind sie so. Von diesem Tag an bis heute habe ich sie 60 Jahre lang gepflegt und tue es immer noch. Ich habe sie großgezogen, aber währenddessen habe ich viele Schwierigkeiten erlebt. Wir hatten Tiere, um die wir uns kümmerten. Wir haben gepflügt; ich habe sowohl diese Arbeit erledigt als auch mich um meine Kinder gekümmert. Ich musste sie zurücklassen und ging, um meine Tiere auf dem Berg weiden zu lassen. Ich ließ ihnen jeweils ein Stück Brot da und ging. Bis ich zurückkam, habe ich ständig an sie gedacht. All das, was passiert ist, kommt von Gott. Ich kann nichts sagen, ich bin für alles dankbar, Gott sei Dank“, äußerte sie sich.