Afghanistan: 60 Menschen sterben durch extreme Kälte

In Afghanistan sind in den letzten drei Wochen 60 Menschen infolge von heftigen Schneefällen, Regenfällen und eisigen Wetterbedingungen gestorben.

İHA

In Teilen Afghanistans herrschten in den letzten Wochen eisige Kälte, Regen und heftige Schneefälle, wobei die Temperaturen auf bis zu minus 30 Grad Celsius fielen.

Der Sprecher der afghanischen Katastrophenschutzbehörde, Janan Saeq, erklärte, dass in den letzten drei Wochen 60 Menschen aufgrund der starken Schneefälle, heftigen Regenfälle und der extremen Kälte im Land ums Leben gekommen seien.

Saeq sagte: "In diesem Zeitraum wurden mehr als 1.600 Häuser teilweise oder vollständig zerstört, und über 177.000 Nutztiere sind aufgrund der Kälte verendet."

Saeq fügte hinzu, dass in Zusammenarbeit zwischen der Katastrophenschutzbehörde und internationalen Organisationen mehr als 22.400 Familien in verschiedenen Teilen des Landes mit Lebensmitteln, Hilfsgütern und Bargeld unterstützt wurden.