Auch das Kandilli-Observatorium, das Erdbebenforschung betreibt, als risikoreich eingestuft
Für die Gebäude auf dem Gelände des Kandilli-Observatoriums der Boğaziçi-Universität, das Erdbebenforschung betreibt, wurde eine Entscheidung als 'risikoreiches Bauwerk' getroffen. Es wird eine Flächennutzungsregelung vorgenommen, um die risikoreichen Gebäude zu erneuern.
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Im Istanbuler Stadtteil Üsküdar wurde der Bebauungsplan für das Gelände, auf dem sich der Campus der Boğaziçi-Universität und des Kandilli-Observatoriums befindet, zur öffentlichen Einsichtnahme ausgelegt.
Es wurde mitgeteilt, dass für diese Gebäude ein 'Bericht über risikoreiche Bauwerke' vorliegt. Es wurde angegeben, dass die Flächennutzungsregelung in erster Linie vorgenommen wurde, um die risikoreichen Gebäude zu erneuern und eine den Vorschriften entsprechende Bebauung zu ermöglichen.
INKONSISTENZEN BESEITIGT
Laut einem Bericht von Özlem Güvemli in der Zeitung Sözcü umfasst das Planungsgebiet etwa 100.000 Quadratmeter. Mit der Planänderung wurden geometrische Anpassungen an den physischen Grenzen der Gebäude auf dem Campus vorgenommen.
Inkonsistenzen zwischen den im geltenden Bebauungsplan als Park und Straße ausgewiesenen Flächen und den tatsächlich bebauten sowie genutzten Straßen- und Parkflächen wurden beseitigt.
Die Straßen innerhalb des Campus wurden neu geordnet. Die Funktion „Offizielle Institutionen-Fläche – Observatorium“ wurde entsprechend der aktuellen Nutzung in die Funktion „Hochschulgelände (Observatorium)“ geändert.
HÖHE AUF 5 ETAGEN BEGRENZT
Die Baubedingungen werden gemäß einem Vorentwurf festgelegt, der von der Regionalen Kommission für den Schutz von Naturdenkmälern genehmigt werden muss. Die Gebäudehöhe wurde auf 5 Etagen begrenzt.
Für das Hochschulgelände wurden 49.000 Quadratmeter, für Parks 3.466 Quadratmeter, für das Technologieentwicklungsgebiet 47.000 Quadratmeter und für Straßen 9.000 Quadratmeter reserviert.