Aufsehenerregende Palästina-Frage bei „Kim Milyoner Olmak İster“

In der auf Atv ausgestrahlten Quizsendung „Kim Milyoner Olmak İster“ sorgte eine Palästina-Frage im Wert von 1 Million TL für Aufsehen.

12punto

In der neuen Folge der beliebten Quizsendung Kim Milyoner Olmak İster, die vom Schauspieler Kenan İmirzalıoğlu moderiert wird, sorgte eine Palästina-Frage im Wert von 1 Million TL für Aufmerksamkeit.


In der Folge, in der auf die Konflikte zwischen Israel und Palästina aufmerksam gemacht wurde, wurde dem Kandidaten Eyüp İşler, der es bis zur 12. Frage geschafft hatte, folgende Frage gestellt: "Welches Symbol wurde nach dem Verbot der palästinensischen Flagge und ihrer Farben in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten zum Symbol des Protests und führte zeitweise zur Verhaftung derjenigen, die es auf der Straße trugen?"

Die Antwortmöglichkeiten lauteten: A) Hulk-Poster, B) Wassermelonenscheibe, C) Rote Nelke, D) Zedernholzzweig

Die Wassermelone ist als Symbol der Palästinenser bekannt. Dieses Symbol, das nach dem Sechstagekrieg 1967 aufkam, als Israel die Kontrolle über das Westjordanland und den Gazastreifen übernahm, verbreitete sich nach der Annexion Ostjerusalems noch weiter. Die israelische Regierung hatte das öffentliche Zeigen der palästinensischen Flagge im Gazastreifen und im Westjordanland unter Strafe gestellt.

QUALIFIZIERT FÜR DIE 5-MILLIONEN-TL-FRAGE

Der Kandidat antwortete mit „Wassermelonenscheibe“. Mit der richtigen Antwort qualifizierte sich Eyüp İşler für die 13. Frage, die den Hauptgewinn der Sendung in Höhe von 5 Millionen TL darstellt.

PALÄSTINA-KOMMENTAR VON KENAN İMİRZALIOĞLU

Der Moderator Kenan İmirzalıoğlu, der angesichts der humanitären Tragödie im Gazastreifen, den Israel seit einem Monat mit Bomben belegt, nicht schweigen wollte, äußerte sich wie folgt: "Ich hoffe, dass Frieden einkehrt und das Sterben von Zivilisten ein Ende findet. Der Tod von Zivilisten bricht uns allen das Herz. Die ganze Welt schaut bei den Ereignissen in Gaza zu, indem sie ein Auge zudrückt und sich ein Ohr zuhält. Sie stehen nicht auf der Seite der Gerechten. Ich hoffe, dass die Länder, die sich für groß halten, ein gewissenhaftes Ende finden. Wir beten für die Menschen dort. Wir halten es nicht aus, die Bilder zu sehen, unser Herz brennt."