Baby-Affe Punch verprügelt und in den See geworfen
Der kleine Affe Punch, der im Ichikawa-Zoo Trost bei seinem Plüschtier fand, nachdem er von seiner Mutter verstoßen wurde, sorgt wegen der Gewalt, der er ausgesetzt war, für Aufsehen in den sozialen Medien. Der Vorfall, bei dem der kleine Affe von Artgenossen in einen Teich geworfen wurde, hat Tierschützer und Experten auf den Plan gerufen.
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Im Ichikawa-Zoo in Japan sorgt das Schicksal des kleinen Affen Punch, der seit seinen ersten Lebenstagen mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, weiterhin für Empörung. Nachdem er von seiner Mutter verstoßen wurde und ein Leben als Außenseiter führen musste, wurde Punch, der sich an ein Plüschtier klammerte, schnell zum Maskottchen des Zoos und zum Symbol für Mitgefühl in den sozialen Medien. Doch kürzlich geteilte Videos zeigen, dass Punch noch immer keinen Frieden gefunden hat.
Punch wurde von einem älteren Affen in den Teich gestoßen. pic.twitter.com/jq3S631tDa
— Telgraft (@telqraft) 8. März 2026
Die in den sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen, die zeigen, wie Punch von einem älteren Affen aus der Gruppe misshandelt und in einen Teich geworfen wird, haben für großes Aufsehen gesorgt. Zooverantwortliche erklären, dass Punch aufgrund der früh unterbrochenen Bindung zu seiner Mutter Schwierigkeiten habe, gesunde Beziehungen zu anderen Affen aufzubauen. Es wurde zudem berichtet, dass Punch, der in der Hierarchie der Gruppe einen niedrigen Rang einnimmt, immer wieder ausgegrenzt wird und sich bedroht fühlt.
Experten für Tierverhalten weisen darauf hin, dass Primaten, die ohne Mutter aufwachsen, bei mangelnder Anpassung an das Gruppenleben unter schwerem Stress leiden und lebensgefährlichen Risiken ausgesetzt sind. Experten betonen, dass schutzbedürftige Primaten wie Punch unter kontrollierteren und sichereren Bedingungen gehalten werden sollten.
Die jüngsten Aufnahmen haben zu heftigen Reaktionen bei Tierfreunden geführt. Tausende Menschen haben Kampagnen gestartet, um Punch aus dem Zoo zu holen und in ein geeignetes Rehabilitationszentrum zu bringen. Während die Leitung des Ichikawa-Zoos bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben hat, wächst der Druck durch die Öffentlichkeit und Tierrechtsaktivisten stetig.