Belastungsvorwürfe erschüttern Hollywood: Harvey Weinstein wird erneut vor Gericht gestellt

Nachdem das 23-jährige Hafturteil gegen Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe und Belästigung aufgehoben wurde, hat die Staatsanwaltschaft ein neues Verfahren angekündigt. Mit dem Hinweis, dass die Taten nicht auf einvernehmlicher Basis geschahen, erklärte die Anklage: „Wir glauben an diesen Fall.“

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Nachdem das New York Court of Appeals das 23-jährige Hafturteil gegen den Produzenten Harvey Weinstein, gegen den zahlreiche Schauspielerinnen und Mitarbeiterinnen der Filmbranche Vorwürfe wegen Belästigung und sexueller Übergriffe erhoben hatten, aufgehoben hatte, gab die Manhattan District Attorney's Office am Mittwoch vor Gericht bekannt, dass Weinstein in New York erneut vor Gericht gestellt wird.

Mehr als vier Jahre nach der Verurteilung Weinsteins, die als Auslöser der „Me Too“-Bewegung in Hollywood gilt und als Wendepunkt für diese Bewegung sowie für den weltweiten Kampf der Frauen angesehen wird, erschien er im Rollstuhl und in einem schwarzen Anzug vor Richter Curtis Farber.

„WIR GLAUBEN AN DIESEN FALL“

Die Staatsanwältin Nicole Blumberg erklärte zu den Vorwürfen gegen Weinstein: „An diesem Verhalten war nichts einvernehmlich. Wir glauben an diesen Fall und werden ein neues Verfahren anstrengen.“

Laut Weinsteins Pressesprecher Juda Engelmayer wurde der 72-jährige Produzent nach der Entscheidung in der vergangenen Woche in das Bellevue Hospital in Manhattan verlegt.

Farber ordnete die erneute Inhaftierung Weinsteins an und legte fest, dass nach dem Feiertag zum 1. Mai eine neue Anhörung stattfinden soll, nannte jedoch noch kein genaues Datum.