Berühmt durch die Herr der Ringe-Reihe: Hobbits könnten kleiner sein als gedacht

Eine Studie hat ergeben, dass die archaische Menschenart „Homo floresiensis“, die aufgrund ihrer geringen Körpergröße weltweit als „Hobbit“ bezeichnet wird, möglicherweise noch kleiner ist als bisher angenommen.

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Wie das Magazin Science Daily berichtet, untersuchte ein internationales Archäologenteam ein Gliedmaß dieser mysteriösen Menschenart, die vermutlich auf der Insel Flores im Osten Indonesiens lebte und deren erste Fossilien 2003 entdeckt wurden.

Die Experten, die den etwa 700.000 Jahre alten fossilen Knochen untersuchten, stellten fest, dass die „Hobbit“-Art, von der man bisher annahm, sie sei etwa 100 Zentimeter groß gewesen, tatsächlich 6 Zentimeter kleiner war.

Mit dieser Entdeckung gaben die Experten bekannt, dass der bisher „kürzeste Oberarmknochen“ einer Menschenart weltweit gefunden wurde.

DURCH DIE HERR DER RINGE-REIHE BEKANNT GEWORDEN

Adam Brumm von der Griffith University in Australien erklärte: „Diese Entdeckung beweist unsere These, dass die Vorfahren dieser seltenen Art noch viel kleiner waren.“

Die archaische Menschenart „Homo floresiensis“, die aufgrund der durchgeführten Forschungen als kleinwüchsig und kleinhirnig bekannt ist, wurde durch J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe-Reihe weltweit bekannt.

Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlicht.