Betrugs- und Fälschungsprozess gegen die Tochter und den Schwiegersohn von Ferdi Tayfur

Tuğçe Tayfur, die Tochter von Ferdi Tayfur, und ihr Ehemann Muhammet Aydın stehen wegen Betrugs und Urkundenfälschung im Fokus der Öffentlichkeit. Dem Paar wird vorgeworfen, Geschäftspartner geschädigt und nach Erhalt von Zahlungen keine Waren geliefert zu haben.

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Tuğçe Tayfur, die Tochter des in der Kunstwelt bestens bekannten verstorbenen Sängers Ferdi Tayfur, und ihr Ehemann Muhammet Aydın sehen sich mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Gegen das Paar wurde ein Verfahren wegen Betrugs und Urkundenfälschung eingeleitet.

Wie die Zeitung Sabah berichtet, sollen Tayfur und Aydın unter dem Namen ihrer eigenen Marke Geschäftsversprechen abgegeben und von zahlreichen Personen hohe Geldbeträge entgegengenommen haben. Eine in den Fall involvierte Person namens Ö.A. gab an, eine hohe Summe für ein versprochenes Franchise-Recht gezahlt zu haben, die vereinbarten Produkte jedoch nie erhalten zu haben, und reichte daraufhin Klage ein.

Zudem wird behauptet, dass ein vom Paar ausgestellter Schuldschein über 5 Millionen TL protestiert wurde und die Zahl der Geschädigten weiter steigen könnte. Im Prozess wird dem Paar zudem vorgeworfen, gefälschte Rechnungen ausgestellt und Dokumente manipuliert zu haben.

Tuğçe Tayfur wies die gegen sie erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Tayfur argumentierte, dass sie aufgrund eines Markenrechtsstreits, den ihr Vater bereits vor seinem Tod führte, finanzielle Verluste erlitten hätten. Sie behauptete, dass Waren an die Franchise-Nehmer versandt worden seien und man für viele Produkte gar keine Zahlung verlangt habe. In ihrer Stellungnahme erklärte sie, dass die erhobenen Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprächen.