Defne Samyeli und ihre Tochter Derin Talu wurden betrogen
Die prominenten Persönlichkeiten Defne Samyeli und ihre Tochter Derin Talu wurden durch eine gefälschte Kuriernachricht betrogen. Nachdem sie 255 Dollar gezahlt hatten, stellte die Staatsanwaltschaft fest, dass in dem Vorfall keine strafrechtlichen Elemente vorlagen.
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Defne Samyeli und ihre Tochter Derin Talu wurden Opfer eines Betrugsfalls über die Social-Media-Plattform Telegram. Am 16. Mai erhielt Derin Talu eine Nachricht von einem Nutzer namens "Parcel Worldwide", in der für ein angeblich von der bekannten Modemarke 'Miu Miu' versandtes Paket eine Zahlung von 255 Dollar gefordert wurde.
Nachdem sie diese Nachricht erhalten hatte, teilte Derin Talu den Vorfall ihrer Mutter Defne Samyeli mit. Mutter und Tochter führten die geforderte Zahlung in der Annahme durch, dass es sich um eine echte Sendung handeln könnte. Als das Paket jedoch nicht zugestellt wurde, bemerkten sie, dass sie betrogen worden waren, und erstatteten Anzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul.
ENTSCHEIDUNG DER STAATSANWALTSCHAFT UND RECHTLICHER PROZESS
Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen wurde der Verdächtige Meçhul S. vorläufig festgenommen, jedoch nach seiner Aussage wieder freigelassen. Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul stellte das Verfahren mit der Begründung ein, dass die Tatbestandsmerkmale eines Betrugsdelikts nicht erfüllt seien. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass für den Tatbestand des Betrugs der Täter schwerwiegende und geschickte betrügerische Handlungen vornehmen müsse, um das Opfer zu täuschen, was im vorliegenden Fall nicht gegeben sei.
Die Staatsanwaltschaft wies zudem darauf hin, dass der Vorfall nicht im Rahmen des Strafrechts, sondern im Rahmen des Zivilrechts zu bewerten sei. Daher entschied sie, dass die Parteien Klage vor den Zivilgerichten einreichen müssten.