Die Provinzen mit den schnellsten Heirats- und Scheidungsraten wurden bekannt gegeben
Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat die 'Heirats- und Scheidungsstatistiken' für das Jahr 2023 veröffentlicht. Dem Bericht zufolge ist die Zahl der im vergangenen Jahr geschlossenen Ehen in der Türkei im Vergleich zum Vorjahr um 1,82 Prozent gesunken, während die Zahl der Scheidungen um 5,79 Prozent zurückging.
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Das Türkische Statistikinstitut hat die Heirats- und Scheidungsstatistiken für das Jahr 2023 veröffentlicht. Demnach sank die Zahl der im vergangenen Jahr geschlossenen Ehen im Vergleich zu 2022 um 1,82 Prozent auf 565.435. Die rohe Heiratsrate lag bei 6,63 Promille.
Die Zahl der Scheidungen im vergangenen Jahr belief sich auf 171.881, was einem Rückgang von 5,79 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die rohe Scheidungsrate wurde mit 2,01 Promille registriert.
HEIRATSALTER GESTIEGEN
Es wurde festgestellt, dass das Alter bei der ersten Eheschließung bei beiden Geschlechtern gestiegen ist. Das durchschnittliche Alter bei der ersten Eheschließung lag im vergangenen Jahr bei 28,3 Jahren für Männer und 25,7 Jahren für Frauen. Der durchschnittliche Altersunterschied bei der ersten Eheschließung zwischen Mann und Frau betrug 2,6 Jahre. 33,4 Prozent der Scheidungen erfolgten innerhalb der ersten 5 Ehejahre, 21,7 Prozent im Zeitraum zwischen dem 6. und 10. Ehejahr.
KİLİS FÜHRT BEI DER HEIRATSRATE
Die höchste rohe Heiratsrate wurde mit 8,09 Promille in Kilis verzeichnet. Darauf folgten Aksaray mit 7,81 Promille und Gaziantep mit 7,57 Promille. Die Provinz mit der niedrigsten rohen Heiratsrate war Gümüşhane mit 4,52 Promille. Darauf folgten Tunceli mit 4,82 Promille und Malatya mit 4,98 Promille.
İZMİR HAT DIE HÖCHSTE SCHEIDUNGSRATE
Die Provinz mit der höchsten rohen Scheidungsrate im vergangenen Jahr war İzmir mit 3,05 Promille. Darauf folgten Antalya mit 2,94 Promille und Karaman mit 2,80 Promille. Die Provinz mit der niedrigsten rohen Scheidungsrate wurde mit 0,36 Promille in Hakkari registriert. Auf diese Provinz folgten Şırnak mit 0,44 Promille und Muş mit 0,55 Promille.
5,5 Prozent der Eheschließungen von Frauen wurden mit ausländischen Staatsangehörigen geschlossen. In diesem Bereich standen Usbekinnen mit 12 Prozent an erster Stelle. Auf die Usbekinnen folgten Syrerinnen mit 11,3 Prozent und Aserbaidschanerinnen mit 9,1 Prozent. 1,1 Prozent der Eheschließungen von Männern wurden mit ausländischen Staatsangehörigen geschlossen. Bei der Untersuchung der Ehen mit Ausländern standen Deutsche mit 21,9 Prozent an erster Stelle. Darauf folgten Syrer mit 19,2 Prozent und Österreicher mit 5,1 Prozent.