DJ Butch nach Auftritt bei Olympia-Eröffnung mit dem Tod bedroht: Ziel einer heftigen Cyber-Mobbing-Kampagne
Die lesbische DJ Barbara Butch, die nach ihrem Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele mit Mord, Folter und Vergewaltigung bedroht wurde, kündigte rechtliche Schritte an.
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Die lesbische DJ Barbara Butch, die bei der Drag-Show während der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auftrat, hat erklärt, dass sie mit Mord, Folter und Vergewaltigung bedroht wird.
Butch, die in einer Szene der vierstündigen Zeremonie posierte, die als Parodie auf Leonardo da Vincis Fresko "Das Abendmahl" interpretiert wurde, kündigte an, rechtliche Schritte gegen die Social-Media-Trolle einzuleiten, die sie ins Visier genommen haben.
Das Abendmahl-Fresko stellt nach christlichem Glauben das letzte Abendmahl dar, das Jesus Christus einen Tag vor seiner Verhaftung durch römische Soldaten mit seinen Aposteln einnahm. Die Darbietung hatte daher heftige Reaktionen bei Christen hervorgerufen.
'ICH HABE IMMER LIEBE UND INKLUSION GEFÖRDERT'
"Ich bin zum Ziel einer extrem heftigen Cyber-Mobbing- und Verleumdungskampagne geworden", sagte Butch und fügte hinzu: "Durch meine Arbeit als DJ und meinen Aktivismus habe ich immer Liebe und Inklusion gefördert. Für mich ist das der Weg, die Welt zu retten, selbst wenn sie in Stücke zerfällt."
"Zuerst hatte ich beschlossen, zu schweigen, um den Hassern Zeit zu geben, sich zu beruhigen, aber die Nachrichten, die ich erhalte, werden immer extremer", sagte Butch und fuhr fort:
'ICH WERDE OHNE MIT DER WIMPER ZU ZUCKEN KÄMPFEN'
"Ich habe mich mein Leben lang geweigert, ein Opfer zu sein: Ich werde nicht schweigen. Ich habe keine Angst vor denen, die sich hinter einem Bildschirm oder einem Pseudonym verstecken, um ihren Hass und ihre Frustration auszukotzen. Ich werde ohne mit der Wimper zu zucken gegen sie kämpfen. Ich bin entschlossen und stolz. Ich bin stolz auf das, wer ich bin, was ich bin und was ich repräsentiere – sowohl für meine Liebsten als auch für Millionen von Franzosen. Mein Frankreich ist Frankreich!"