Eilmeldung nach den Vorwürfen, die Manifest erschütterten! Entscheidung zu Mesut Adlin gefallen
Der Fotograf Mesut Adlin wurde nach seinen Vorwürfen gegen den Manifest-Gründer Tolga Akış und Gizem Kaya festgenommen; nach seiner Aussage wurde er wieder freigelassen.
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Der Fotograf Mesut Adlin wurde nach den Vorwürfen, die er gegen den Manifest-Gründer Tolga Akış und dessen Ehefrau Gizem Kaya erhoben hatte, festgenommen. Es wurde mitgeteilt, dass Adlin nach Abschluss seiner polizeilichen Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.
Der Prozess war durch die Erklärung von Kaya Pulat, dem Anwalt von Tolga Akış, an die Öffentlichkeit gelangt. Pulat hatte bekannt gegeben, dass nach den Äußerungen von Adlin am 20. August und einer von ihm in der Nacht zum 21. August durchgeführten Übertragung Strafanzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul erstattet wurde.
Anwalt Pulat hatte erklärt, dass der Antrag aufgrund von „Handlungen mit dem Charakter von Drohung und Erpressung“ gestellt wurde. Nach dieser Entwicklung wurde Adlin festgenommen und nach seiner Aussage wieder freigelassen.
In einem etwa 15-minütigen Video, das er auf YouTube veröffentlichte, hatte Adlin verschiedene Behauptungen über die Arbeitsweise von Manifest, die Verträge der Gruppenmitglieder, die Gewinnbeteiligung und deren Privatleben aufgestellt. In dem Video behauptete er, dass mit den Gruppenmitgliedern 10-Jahres-Verträge abgeschlossen wurden, die gesamten Einnahmen aus Spotify und YouTube an Tolga Akış gingen und die Mitglieder lediglich 10 Prozent der Konzerteinnahmen erhielten.
Der Fotograf behauptete zudem, dass in das Privatleben der Manifest-Mitglieder Sueda Uluca und Hilal Yelekçi eingegriffen wurde. Das betreffende Video hatte etwa 600.000 Aufrufe erreicht, bevor es von YouTube wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen entfernt wurde.
Die Wege von Mesut Adlin und Manifest hatten sich vor etwa einem Jahr getrennt. Damals kamen Vorwürfe gegen Adlin aufgrund einiger Chatverläufe in den sozialen Medien auf, woraufhin Manifest erklärte, geplante Dreharbeiten abgesagt zu haben. Adlin wies die Vorwürfe gegen ihn zurück und argumentierte, dass die Gespräche nur unvollständig geteilt worden seien.