Engin Altan Düzyatan warnt vor Wasserverschmutzung: 'Wir haben den Punkt bereits überschritten'
Die Premiere der Dokumentation 'Sen de Fark Et' (Erkenne es auch du), die von Engin Altan Düzyatan produziert und inszeniert wurde und die Probleme durch Plastik- und Mikroplastikverschmutzung weltweit thematisiert, fand im Feriye statt. Bei der Vorstellung sagte Düzyatan: "Wir haben den Punkt wirklich bereits überschritten. Wir versuchen irgendwie, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen."
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Die Dokumentation, deren Dreharbeiten in 6 verschiedenen Ländern stattfanden, verfolgt den Weg von Plastikabfällen und deren Auswirkungen auf die Umwelt, mit dem Ziel, ein breites Bewusstsein für die Gefahr durch Plastikmüll zu schaffen.
Düzyatan äußerte sich zu der Dokumentation und wies darauf hin, dass die Wasserressourcen überall auf der Welt mit Mikroplastik verschmutzt seien: "Wir waren in Fernost. Wir waren in Malaysia, Indonesien, auf den Philippinen und gleichzeitig in Japan, dem weltweit besten Land in dieser Hinsicht. Dort haben wir das Beste gesehen. In einer Stadt namens Kamikatsu haben sie das Ziel 'Zero Waste' erreicht. Sie trennen ihren Müll in 65 Kategorien. In dieser Dokumentation haben wir erkannt, dass unsere Gewässer leider mit Mikroplastik verschmutzt sind. Deshalb müssen wir individuell handeln."
Düzyatan ging auch auf die Bedeutung des individuellen Bewusstseins ein und äußerte sich wie folgt:
"Wir haben den Punkt wirklich bereits überschritten. Wir versuchen irgendwie, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen. Wenn wir nicht schnell eine Lösung finden, werden sie leider selbst daran arbeiten müssen, wie sie ihren eigenen Kindern eine 'bessere Welt hinterlassen können'. Ich bin nicht hoffnungslos.
Schließlich schreitet die Wissenschaft voran. Als ich vor 5 Jahren damit begann, gab es keine Lösung, um Mikroplastik zu reinigen. Mittlerweile wurde eine Lösung gefunden, auch wenn sie kostspielig ist, um Wasser zu reinigen. Wir müssen betonen, dass diese individuellen Erwachensprozesse irgendwie schnell stattfinden müssen."
Düzyatan fügte hinzu, dass er während der Dreharbeiten zur Dokumentation auf sehr interessante Szenen gestoßen sei und betonte, dass das individuelle Bewusstsein und die Bildung, insbesondere bei Kindern, in diesem Bereich weiterentwickelt werden müssten.
Die Produktion der Dokumentation, die in Thailand, Malaysia, auf den Philippinen, in Japan, Großbritannien und der Türkei gedreht wurde, dauerte insgesamt 4 Jahre.