Erbschaftsstreit eines berühmten Milliardärs: Ex-Frau und neue Partnerin geraten aneinander

Die Filiale des weltberühmten Crowne Plaza Hotels in Antalya-Konyaaltı ist Schauplatz eines 80-Millionen-Euro-Streits um Vermögenswerte zwischen dem russischen Geschäftsmann Arbi Alaudinov, seiner Noch-Ehefrau Alla und ihrem gemeinsamen Sohn Akhmed. Der Konflikt um die Kontrolle der Anteile wurde vor Gericht gebracht.

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Zwischen dem russischen Geschäftsmann Arbi Alaudinov (64), einem der Anteilseigner der Filiale des weltberühmten Crowne Plaza Hotels in Antalya-Konyaaltı, seiner Noch-Ehefrau und seinem Sohn ist ein Streit um Vermögenswerte in Höhe von 80 Millionen Euro (3 Milliarden TL) vor Gericht gelandet.

Wie Yusuf Özdemir von der Zeitung Sabah berichtet, war die Kaf Otelcilik Turizm ve Dış Ticaret A.Ş. Eigentümerin und Betreiberin des Hotels. Arbi Alaudinov, der das 80 Millionen Euro teure Hotel im Jahr 2005 erbaute, übertrug seiner Noch-Ehefrau Alla Alaudin und seinem Sohn Akhmed Alaudinov (33) fünf Prozent der Unternehmensanteile. Behauptungen zufolge versuchten seine Frau und sein Sohn jedoch, die vollständige Kontrolle über das Unternehmen zu erlangen.

Der Geschäftsmann Arbi Alaudinov, der behauptet, dass ihm seine Anteile durch einen gefälschten Beschluss der Generalversammlung entzogen werden sollten und er durch eine Falle mit Vorwürfen der Beleidigung und Bedrohung abgeschoben wurde, erklärte: „Ich habe dieses Hotel 2005 erbaut und halte derzeit zusammen mit meiner Lebensgefährtin Medina Kaykharov (42) 95 Prozent der Anteile. Ich habe Alla und meinem Sohn Akhmed fünf Prozent des Hotels überlassen. Damit er sich nicht als Fremder fühlt, habe ich meinen Sohn zum Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens gemacht. Bei einer Prüfung der Geschäftsbücher wird sich zeigen, dass ich keine weiteren Anteile übertragen habe.“

Seine Ehefrau Alla erklärte hingegen in einem über ihren Anwalt eingereichten Schriftsatz: „Unser Scheidungsverfahren mit Arbi läuft noch. Er hat 45 Prozent der Unternehmensanteile unentgeltlich an Medina Kaykharova übertragen. Wir haben gegen diesen Verkauf Einspruch erhoben. Wir fordern die Ernennung von Sohn Akhmed zum Vormund.“