Ermittlungen gegen Ayşe Barım eingeleitet
Gegen Ayşe Barım, Mitbegründerin von ID İletişim, wurden Ermittlungen eingeleitet. Ihr wird vorgeworfen, Monopolbildungen in der Branche zu fördern und die Karrierechancen anderer Schauspieler zu behindern.
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Die bekannte Managerin und Mitbegründerin von ID İletişim, Ayşe Barım, steht in den letzten Tagen im Zentrum einer Reihe kontroverser Vorwürfe. Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat Ermittlungen gegen Barım eingeleitet, nachdem behauptet wurde, sie behindere die Karriere einiger Künstler, verschaffe ihren eigenen Klienten Vorteile und habe eine Art "Kartellstruktur" in der Branche etabliert.
Die Staatsanwaltschaft hat die in den sozialen Medien und in der Presse erhobenen Vorwürfe als Anzeige gewertet und Schritte eingeleitet, um den Sachverhalt aufzuklären.
WIE KAMEN DIE VORWÜRFE AUF?
Der TV100-Autor Fuat Uğur hatte im September 2024 in einem Artikel behauptet, dass die Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurumu) Razzien bei Produktionsfirmen und Agenturen wegen "Kartellbildung und Missbrauch ihrer Marktbeherrschung" durchführen werde. In dem Artikel wurde kritisiert, dass auf digitalen Plattformen und in TV-Sendern immer dieselben Namen zu sehen seien. In den sozialen Medien wurde daraufhin diskutiert, dass es sich bei diesen Namen um ID İletişim und Ayşe Barım handele.
Barıms Name tauchte zudem im Zusammenhang mit Behauptungen auf, wonach ein berühmter homosexueller Künstler von seinem Partner 5 Millionen Dollar dafür verlangt habe, die Beziehung geheim zu halten.
STELLUNGNAHME VON ID İLETİŞİM UND SERENAY SARIKAYA
In einer Erklärung von ID İletişim wurde betont, dass Ayşe Barım und Serenay Sarıkaya mit unwahren und unmoralischen Behauptungen in Verbindung gebracht würden; dies sei Teil einer geplanten Verleumdungskampagne. In der Erklärung hieß es: "Wir geben hiermit respektvoll bekannt, dass wir rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet haben, die diese Verleumdungen verbreiten."
Serenay Sarıkaya unterstützte die Erklärung von ID İletişim, indem sie diese über ihren Social-Media-Account teilte.