Faruk Bilens Einspruch gegen 54-Millionen-Euro-Entschädigung vom Obergericht abgewiesen
Im Scheidungsverfahren zwischen Çiğdem Sabancı und Faruk Bilen wurde der Einspruch bezüglich der Forderung nach einer immateriellen Entschädigung in Höhe von 54 Millionen Euro vom Obergericht zurückgewiesen.
12punto
Im Scheidungsverfahren zwischen Çiğdem Sabancı, der jüngsten Tochter des Geschäftsmanns Erol Sabancı, und ihrem Ehemann von 27 Jahren, Faruk Bilen, ist eine neue Entscheidung gefallen. Nach dem im April 2025 ergangenen Urteil wurde der von Bilen beim Obergericht eingelegte Einspruch abgewiesen.
Das von Faruk Bilen im Jahr 2022 eingereichte Scheidungsverfahren wurde im April 2025 abgeschlossen und die Ehe des Paares offiziell beendet. Bilen hatte im Rahmen einer Gegenklage eine immaterielle Entschädigung in Höhe von insgesamt 54 Millionen Euro gefordert, was 3 Millionen Euro für jedes Jahr ihrer Ehe entsprach.
Das Gericht hatte diesem Antrag nicht stattgegeben und Çiğdem Sabancı zur Zahlung einer immateriellen Entschädigung in Höhe von 500.000 TL verurteilt. Nach diesem Urteil wurde bekannt, dass Bilen den Fall vor das Obergericht gebracht hatte.
Wie die Zeitung Sabah berichtet, gab Bilen in seiner Einspruchsschrift zudem an, sich nicht scheiden lassen zu wollen. Die über ein Jahr andauernde Prüfung durch das Obergericht wurde in der vergangenen Woche, nach Beginn des neuen Justizjahres am 1. September, entschieden.
Mit der Abweisung des Einspruchs durch das Obergericht ist ein weiterer wichtiger Abschnitt im Scheidungsprozess zwischen Çiğdem Sabancı und Faruk Bilen abgeschlossen.