Französischer Komiker Guillaume Meurice verliert Job beim französischen Radio wegen Kritik an Netanjahu

Der französische Komiker Guillaume Meurice wurde wegen seiner kritischen Äußerungen über den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu von seinem Arbeitgeber, dem nationalen Radiosender Radio France, entlassen.

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Berichten der nationalen Presse zufolge hat der französische Komiker Guillaume Meurice seinen Job bei Radio Inter, einem Sender von Radio France, verloren, nachdem er den israelischen Premierminister Netanjahu, der seine Angriffe auf den Gazastreifen fortsetzt, in einer Sendung humoristisch kritisiert hatte.

Radio France teilte dem Komiker mit, dass sein "Arbeitsvertrag aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers vorzeitig gekündigt wurde".

Die Vorstandsvorsitzende von Radio France, Sibyle Veil, erklärte gegenüber Le Monde zur Entlassung des Komikers, dass diese Entscheidung aufgrund der "Hartnäckigkeit und wiederholten Illoyalität" von Meurice getroffen worden sei.

Veil verteidigte die Entscheidung mit der Behauptung, dass "die Meinungsfreiheit und der Humor innerhalb der Institution in keiner Weise angegriffen würden". Sie argumentierte, dass der Komiker trotz Warnungen seine Äußerungen fortgesetzt habe und ihnen keine andere Wahl gelassen habe, als ihn zu entlassen.

EUROPÄISCHE JÜDISCHE ORGANISATION HATTE BESCHWERDE EINGEREICHT

Die Europäische Jüdische Organisation hatte nach den kritischen und humorvollen Äußerungen über Netanjahu in der Sendung vom 29. Oktober Beschwerde gegen Guillaume Meurice eingereicht, mit der Begründung, er habe "zu Gewalt angestiftet und antisemitischen Hass verbreitet".

Der französische Komiker war am 2. Mai suspendiert worden.