Bewaffneter Angriff auf Dilan Polats Leibwächter vor Krankenhaus! Anwälte geben Stellungnahme ab
In Ümraniye wurde der private Leibwächter Alper Ş. vor dem Privatkrankenhaus, in dem Dilan Polat behandelt wird, durch einen bewaffneten Angriff verletzt. Der Anwalt der Familie Polat erklärte, dass es sich um einen einseitigen bewaffneten Angriff handelte, und wies auf die Zielscheiben-Kampagnen in den sozialen Medien hin.
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Der Vorfall ereignete sich vor einem Privatkrankenhaus in der Tevfik İleri Caddesi im Stadtteil Yamanevler.
Ein Angreifer, der sich angeblich den ganzen Tag vor dem Krankenhaus aufgehalten haben soll, in dem Dilan Polat behandelt wird, nahm Dilan Polats Leibwächter Alper Ş. ins Visier.
ANGRIFF BEIM EINSTEIGEN IN DAS FAHRZEUG
Der Verdächtige, der den Leibwächter Alper Ş. zuvor kurzzeitig in ein Telefongespräch verwickelt hatte, gab 7 Schüsse ab, als Alper Ş. gerade in sein Auto steigen wollte, und floh anschließend. Drei der Kugeln trafen Alper Ş. am Körper.
Der verletzte Leibwächter wurde in das Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus Ümraniye eingeliefert.
Polizeieinheiten, die am Tatort Spurensicherungsmaßnahmen durchführten, haben Ermittlungen zur Ergreifung des Angreifers eingeleitet.
Zu dem Vorfall wurde ein Ermittlungsverfahren eröffnet.
ENGIN POLAT ZU BESUCH
Dilan Polats Ehemann Engin Polat kam in das Krankenhaus, in dem der bei dem Angriff verletzte Alper Ş. behandelt wird, um sich über dessen Gesundheitszustand zu informieren.
STELLUNGNAHME DER ANWÄLTIN DER FAMILIE POLAT
Nach dem bewaffneten Angriff gab Sevinç Horoz, die Anwältin der Familie Polat, eine schriftliche Erklärung ab.
Horoz erklärte in ihrer Stellungnahme:
"Mein Mandant Engin Polat oder eines der Familienmitglieder befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in dem Fahrzeug, auf das geschossen wurde. Der Angriff erfolgte aus nächster Nähe in einem Moment, als der Verkehr stockte und die Fahrzeuge nicht vorankamen; der Täter handelte in der Absicht, das Leben unseres Kollegen zu beenden. Nicht nur die Fahrzeuge der Sicherheitskräfte, sondern auch Passanten und Bürger in den umliegenden Fahrzeugen gerieten in große Gefahr. Bei dem Vorfall handelt es sich nicht um eine Schießerei, sondern um einen einseitigen bewaffneten Angriff. Obwohl die Leibwächter über eine Waffengenehmigung verfügen, haben sie aufgrund des öffentlichen Raums nicht auf den Angreifer geschossen, um das Leben Unbeteiligter nicht zu gefährden.
Der Angriff hat gezeigt, welche schmerzhaften Folgen unwahre Nachrichten und Beiträge haben können, die ohne Grundlage in den sozialen Medien gezielt verbreitet werden. Durch die Informationsverschmutzung während eines laufenden vertraulichen Ermittlungsverfahrens wurden meine Mandanten zur Zielscheibe, was zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem geführt hat. Wir rufen daher alle dazu auf, besonnen und umsichtig zu handeln, gegenüber Falschinformationen wachsam zu sein und Vertrauen in die staatlichen Institutionen sowie den juristischen Prozess zu haben.“