Flüge gestrichen, Alarmstufe! Polarkälte erreicht Istanbul
Die sibirische Kaltfront, die Istanbul erfassen wird, bringt Schneeregen und starken Schneefall mit sich. Aufgrund des rapiden Temperaturabfalls wird insbesondere in den Morgen- und Abendstunden mit Schneefällen gerechnet. Wetterbedingt wurden bereits einige Flugverbindungen gestrichen.
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Das Meteorologische Amt und das Katastrophenschutz-Koordinationszentrum der Stadtverwaltung Istanbul (AKOM) haben eine Warnung für die erwartete Kaltfront in Istanbul herausgegeben. Während die sibirische Kaltfront die Metropole erfasst, wird heute Schneeregen und morgen starker Schneefall erwartet.
WIRD BIS MITTWOCHMITTAG ANHALTEN
Der Schneefall, der am Morgen auf der europäischen Seite begann, hält in den höher gelegenen Teilen der Stadt an. Bis Mittwochmittag kann es insbesondere in den Morgen- und Abendstunden zu kurzzeitigen, intensiven Schneefällen kommen.
EINIGE FLÜGE GESTRICHEN
Aufgrund der erwarteten widrigen Wetterbedingungen haben am Flughafen Sabiha Gökçen die Flugstreichungen begonnen.
Heute wurden 5 Prozent der Flüge gestrichen.
Für Mittwoch, den 12. Februar, wurde angekündigt, dass die Streichungen auf 10 Prozent ansteigen werden.
STRENGER FROST KOMMT
Wie Hürriyet berichtet, erklärte der Meteorologe Dr. Güven Özdemir, dass die Türkei unter den Einfluss von Polarluft geraten sei und sagte:
„Wir hatten einen trockenen und warmen Januar. Doch der Februar brachte mit starken Nordwinden eisige Kälte. Seit 10 Tagen herrschen ununterbrochen kaltes Wetter, starker Wind und Niederschläge. Wir können sagen, dass uns noch strengere Kälte bevorsteht.“
Özdemir betonte, dass in der Marmara-Region, in Istanbul und an den Küsten des westlichen Schwarzen Meeres das Risiko für Schneeregen bestehe, während in den höher gelegenen Gebieten Schneefall drohe.
„In einer Höhe von etwa 1500 Metern wird die Lufttemperatur auf -7 bis -8 Grad sinken, in 5000 Metern Höhe sogar auf -30 Grad. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für Schneefälle in Istanbul und Umgebung in den kommenden Tagen.“
EXPERTE NENNT DATEN
Der Meteorologie-Ingenieur Adil Tek erklärte, dass die Polarluft ab dem 12. Februar an Intensität gewinnen werde. Tek wies darauf hin, dass die durch einen Vortex verursachte Luftmasse ab dem 12. Februar von den Polen herabströmen werde: „Vom 14. bis 16. Februar werden erneut Niederschläge erwartet. Zwischen dem 17. und 20. Februar wird prognostiziert, dass ein extrem kaltes Wettersystem über uns hinwegzieht; sollte dieses System eintreffen, könnten wir sehr kalte Tage erleben.
Es wird angenommen, dass dieser Zustand auch nach dem 22. Februar anhalten könnte. Die Modelle zeigen diese Möglichkeit derzeit an. Sollte dies eintreten, ist die Wahrscheinlichkeit für Stürme und 'extremen Schneefall' in den nördlichen Teilen des Landes sehr hoch“, sagte er.