Schwierige Getreideaussaat auf Feld mit 8 Erdfällen in Konya abgeschlossen
In Karapınar, Konya, wurde die Getreideaussaat auf einem 100 Dekar großen Feld, auf dem sich in den letzten 10 Jahren 8 Erdfälle unterschiedlicher Durchmesser und Tiefe gebildet haben, trotz aller Gefahren und Schwierigkeiten abgeschlossen.
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Auf dem 100 Dekar großen Land des 44-jährigen Landwirts Lütfi Gülbahar im Stadtteil Reşadiye im Bezirk Karapınar in Konya haben sich im Laufe der Jahre 8 Erdfälle gebildet, die teilweise über 10 Meter tief sind und Durchmesser von bis zu 50 Metern aufweisen.
Gülbahar erklärte, dass er auf dem Feld, auf dem Bewässerungsfeldbau mittels eines unterirdischen Brunnens betrieben wird, Getreide ausgesät habe.
Gülbahar betonte, dass die Arbeit auf einem Feld voller Erdfälle gefährlich sei: „Das Leben mit den Erdfällen ist schwierig, wir sind besorgt und haben Angst. Wir sind ständig beunruhigt, als könnte jeden Moment etwas passieren, aber ich kann sagen, dass wir uns daran gewöhnt haben.“
„Auf diesem Feld gibt es 8 Erdfälle. Man muss um sie herum pflügen und säen, das ist schwierig. Nachts kann man hier nicht arbeiten, es ist zu gefährlich. Wenn man hineinfällt, findet man niemanden, der einem helfen könnte. Deshalb arbeiten wir tagsüber.“
Gülbahar sagte, dass sie das Feld vorbereitet und die Aussaat durchgeführt hätten; sollte es in Zukunft nicht regnen, würden sie zusätzlich bewässern.
„Wir warten auf Niederschläge. Im Jahr 2002 gab es auf diesem Feld keine Erdfälle. Seit 2012 begannen sie sich zu bilden. Fast jedes Jahr entsteht ein neuer Erdfall. Die Tiefen liegen bei über 10 Metern, die Durchmesser sind noch größer. Die Bedrohung durch Erdfälle hält an. Nicht nur auf diesem Feld, sondern auch in der Umgebung und auf den Grundstücken der Nachbarn entstehen Erdfälle.“, fügte er hinzu.
Ali Karakaya, einer der Maschinenführer, der die Aussaat auf dem Feld durchführte, gab an, seit 20 Jahren in der Landwirtschaft tätig zu sein.
„In dieser Region gibt es fast 250 Erdfälle. Wir arbeiten in ständiger Sorge. Ich säe Getreide aus. Überall ist es wie ein Maulwurfshügel voller Erdfälle.“, sagte er.
Ali Karakaya äußerte sich weiter: „Es ist schwierig, ich säe mit einem mulmigen Gefühl. Nachts kann man nicht arbeiten, überall sind Löcher. Wenn man daran vorbeifährt, ist es beängstigend. Dass sie auch an anderen Stellen entstehen könnten, macht uns noch mehr Angst. Der Mähdrescherfahrer hat dieselben Sorgen. Es ist anstrengend, wir fahren quasi 'Rallye' um die Erdfälle herum.“