Stille Krise im Berufsleben: 7 von 10 jungen Menschen denken über einen Jobwechsel nach!
Eine Studie zeigt, dass ein Großteil der Generation Z über einen Jobwechsel nachdenkt. Insbesondere die Monotonie am Arbeitsplatz und das Gefühl, nicht wertgeschätzt zu werden, befeuern diesen Trend.
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Im Vorfeld des Nationalen Monats für psychische Gesundheit wurden im Rahmen einer von Talker Research für isolved durchgeführten Umfrage die Meinungen von 2.000 jungen Arbeitnehmern eingeholt.
Den Ergebnissen der Studie zufolge planen 73 Prozent der Generation Z und 70 Prozent der Millennials einen Job- oder Karrierewechsel. Im Vergleich dazu stehen nur 51 Prozent der Generation X und lediglich 33 Prozent der Babyboomer einem Jobwechsel offen gegenüber.
Während 52 Prozent der Befragten angaben, an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz unter Burnout zu leiden, steigt dieser Anteil bei der Generation Z auf 68 Prozent und bei den Millennials auf 61 Prozent. Bei der Generation X sinkt die Burnout-Rate auf 47 Prozent, während sie bei den Babyboomern bei 30 Prozent liegt.
REPETITIVE AUFGABEN UND MANGELNDE ANERKENNUNG
Als Hauptursache für Burnout nannten die Umfrageteilnehmer die Monotonie ihrer Arbeit. 33 Prozent der Befragten gaben an, das Gefühl zu haben, jeden Tag das Gleiche zu tun, während 23 Prozent beklagten, dass trotz steigender Erwartungen das Gehalt gleich bleibe und ihre Arbeit nicht ausreichend gewürdigt werde.
Darüber hinaus gaben 30 Prozent der Teilnehmer an, in einem toxischen Arbeitsumfeld tätig zu sein. 52 Prozent berichteten, dass sie gezwungen seien, auch im Krankheitsfall zu arbeiten, und 31 Prozent gaben an, nicht einmal eine Mittagspause zu erhalten.
STRESS AM ARBEITSPLATZ UND KOMMUNIKATIONSPROBLEME
Stress unter den Mitarbeitern (47 Prozent) und ein Mangel an flexiblen Arbeitsmöglichkeiten (40 Prozent) werden als die größten Faktoren angesehen, die eine positive Unternehmenskultur gefährden.
Negativität (32 Prozent) und weit verbreitetes Burnout (31 Prozent) zählen ebenfalls zu den wesentlichen Problemen.
Laut den Daten von isolved gaben 79 Prozent der Arbeitnehmer an, im letzten Jahr unter Burnout gelitten zu haben.
Dies hat dazu geführt, dass nur noch 36 Prozent der Mitarbeiter ihre Pflichtaufgaben erfüllen und keinen zusätzlichen Einsatz mehr zeigen.