Urteil im Prozess gegen Serdar Ortaç gefällt

Gegen den Sänger Serdar Ortaç, der in Istanbul wegen des Vorwurfs illegaler Glücksspielwerbung angeklagt war, wurde eine Freiheitsstrafe von 10 Monaten verhängt. Das Gericht setzte die Urteilsverkündung aufgrund von Ortaçs Reue und seinem positiven Verhalten während des Prozesses aus.

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Urteil im Prozess gegen Serdar Ortaç gefällt

Im Rahmen der in Istanbul eingeleiteten Ermittlungen zur Bekämpfung illegaler Wetten wurde am 11. November der Sänger Serdar Ortaç festgenommen. Heute fand vor dem 25. Strafgericht erster Instanz in Istanbul der zweite Verhandlungstag in dem Verfahren statt, in dem ihm „Anstiftung zu illegalen Wetten oder Glücksspielen“ vorgeworfen wurde und eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren gefordert worden war. Das Urteil wurde heute verkündet.

Urteil im Prozess gegen Serdar Ortaç gefällt

„KEIN VORSÄTZLICH BEGEHBARES DELIKT“

Serdar Ortaç nahm nicht an der Verhandlung teil, seine Anwälte waren jedoch anwesend.

In seinem Plädoyer gegen die Stellungnahme zur Sache erklärte der Anwalt von Serdar Ortaç, dass das seinem Mandanten zur Last gelegte Delikt kein vorsätzlich begehbares Verbrechen sei. Er betonte, dass sein Mandant in Bezug auf den betreffenden Beitrag weder eine Anstiftung noch eine Zustimmung gegeben habe, und forderte einen Freispruch.

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URTEILSVERKÜNDUNG AUSGESETZT

Bei der Urteilsverkündung verurteilte das Gericht Serdar Ortaç zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr. Aufgrund der während des gesamten Verfahrens gezeigten Reue wurde die Strafe auf 10 Monate reduziert.

Urteil im Prozess gegen Serdar Ortaç gefällt

Das Gericht entschied zudem, die Urteilsverkündung auszusetzen, da Serdar Ortaç während der Verhandlung eine positive Haltung und ein entsprechendes Verhalten gezeigt habe und die Überzeugung bestehe, dass er keine weiteren Straftaten begehen werde.