Ist Muazzez İlmiye Çığ gestorben? Wer ist Muazzez İlmiye Çığ, wie alt war sie und woher stammte sie?

Die Sumerologin Muazzez İlmiye Çığ, eine bedeutende Persönlichkeit der türkischen Wissenschaftswelt, ist im Alter von 110 Jahren verstorben. Çığ war für ihre tiefgreifenden Forschungen zu den Kulturen der Sumerer, Hethiter und Akkader bekannt. Nach ihrem Tod ist das Interesse an ihrer Person groß. Ist Muazzez İlmiye Çığ gestorben? Woher stammte Muazzez İlmiye Çığ und wie alt war sie? Wer war Muazzez İlmiye Çığ? Hier sind alle Details...

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Ist Muazzez İlmiye Çığ gestorben? Wer ist Muazzez İlmiye Çığ, wie alt war sie und woher stammte sie?

Muazzez İlmiye Çığ weckt mit ihrer Karriere und ihrem Leben großes Interesse.

Sie war eine türkische Staatsbürgerin und Soziologin, die im Osmanischen Reich geboren wurde.

Ihre Familie stammte ursprünglich von krimtatarischen Einwanderern ab; ihr Vater wanderte von der Krim nach Amasya, Merzifon, aus, während ihre Mutter von der Krim nach Bursa zog. Wer ist also Muazzez İlmiye Çığ? Hier sind einige Informationen über Muazzez İlmiye Çığ...

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WER IST MUAZZEZ İLMİYE ÇIĞ?

Die Sumerologin, Wissenschaftlerin und Historikerin Muazzez İlmiye Çığ wurde am 20. Juni 1914 in Bursa geboren.

Während der Jahre des Unabhängigkeitskrieges ließ sich ihre Familie in Çorum nieder, wo Çığ die Grundschule begann. Als sie in die fünfte Klasse kam, kehrte die Familie jedoch nach Bursa zurück. An einer Privatschule namens "Bizim Mektep" erhielt sie Französisch- und Geigenunterricht. 1926 trat sie in die Mädchenlehrerschule (Kız Muallim Mektebi) ein. Nach ihrem Abschluss im Jahr 1931 begann sie wie ihr Vater als Lehrerin zu arbeiten und wurde nach Eskişehir versetzt.

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Auf Wunsch von Atatürk begann sie 1935 ihr Studium an der Fakultät für Sprache, Geschichte und Geographie der Universität Ankara im Fachbereich Sumerologie. Nach ihrem Abschluss im Jahr 1940 wurde Çığ an das Archäologische Museum Istanbul versetzt. Dort leistete sie Pionierarbeit von weltweiter Bedeutung: Sie erstellte und katalogisierte das Archiv der in sumerischer, akkadischer und hethitischer Sprache verfassten Keilschrifttafeln.

Durch ihre Zusammenarbeit mit Prof. Kramer, dem Leiter der Tablet-Abteilung des Museums der Universität von Philadelphia, wurden neue Themen in die sumerische Literatur eingebracht und Lücken geschlossen.

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1940 heiratete sie Kemal Çığ, mit dem sie gemeinsam studiert hatte. Im selben Jahr wurde ihre erste Tochter Yülmen geboren, 1947 folgte ihre zweite Tochter Esin.

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Auf Einladung der Universität Heidelberg forschte sie 1960 sechs Monate lang dort.

1965 leitete sie die Hethiter-Ausstellung in Rom und brachte diese anschließend nach London. Auch während ihres kurzen Aufenthalts in London setzte sie ihre Arbeiten fort.

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1972 ging sie vom Archäologischen Museum in den Ruhestand, setzte ihre Arbeiten und Forschungen jedoch fort. 1988 nahm Çığ am Assyriologie-Kongress in Philadelphia teil und übersetzte das Buch "History Begins at Sumer" (Die Geschichte beginnt mit den Sumerern) von Prof. Dr. S. N. Kramer.

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Im Jahr 2000 wurde Muazzez İlmiye Çığ die Ehrendoktorwürde verliehen.

Als eine der bedeutendsten Forscherinnen der sumerischen und hethitischen Kulturen verfasste Muazzez İlmiye Çığ dreizehn Bücher und zahlreiche wissenschaftliche Artikel.

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WERKE

Kur’an İncil ve Tevrat’ın Sümer’deki Kökeni (Der Ursprung von Koran, Bibel und Tora in Sumer) (1995),

Sümerli Ludingirra- Zaman Tüneliyle Yolculuk (Ludingirra aus Sumer – Reise durch den Zeittunnel) (1996),

İbrahim Peygamber - Sümer Yazılarına ve Arkeolojik Buluntulara Göre (Prophet Abraham – Nach sumerischen Schriften und archäologischen Funden) (1997),

İnanna’nın Aşkı / Sümer’de İnanç ve Kutsal Evlenme (Inannas Liebe / Glaube und heilige Hochzeit in Sumer) (1998), Zaman Tüneliyle Sümer’e Yolculuk (Reise nach Sumer durch den Zeittunnel) (1998),

Hititler ve Hattuşa / İştar’ın Kaleminden (Die Hethiter und Hattuşa / Aus der Feder von Ischtar) (2000),

Gılgameş / Tarihte İlk Kral Kahraman (Gilgamesch / Der erste Königsheld der Geschichte) (2000),

Ortadoğu Uygarlık Mirası (Das kulturelle Erbe des Nahen Ostens) (2002),

Ortadoğu Uygarlık Mirası 2 (Das kulturelle Erbe des Nahen Ostens 2) (2003),

Sümer Hayvan Masalları (Sumerische Tiermärchen) (2003),

Bereket Kültü ve Mabet Fahişeliği (Fruchtbarkeitskult und Tempelprostitution) (2004),

Vatandaşlık Tepkilerim (Meine bürgerlichen Reaktionen) (2004),

Atatürk Düşünüyor (Atatürk denkt nach) (2005),

Sümerlilerde Tufan / Tufan’da Türkler (Die Sintflut bei den Sumerern / Die Türken in der Sintflut) (2008)