Geheimnisvolle Entdeckung im Weltraum!

Als Astronomen das James-Webb-Weltraumteleskop auf die Frühzeit des Universums richteten, entdeckten sie eine alte Galaxie mit einer ungewöhnlichen Lichtspur.

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Detaillierte Untersuchungen durch Wissenschaftler ergaben, dass nicht Sterne die Ursache für die außergewöhnliche Helligkeit der Galaxie sind. Der eigentliche Grund dafür sind Gase, die sich innerhalb der Galaxie befinden.

Diese Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht und könnten ein fehlendes Puzzleteil über die Frühzeit des Universums ergänzen. In dieser bisher unbekannten Phase der Galaxienentstehung können extrem heiße Gaswolken heller werden als Sterne.

Der Astrophysiker Harley Katz von den Universitäten Oxford und Chicago erklärt die Situation mit folgenden Worten: "Es scheint, dass diese Sterne viel größer und heißer sein müssen als jene, die wir im heutigen Universum sehen. Das ist logisch, denn das frühe Universum bot eine ganz andere Umgebung."

In der Astronomie gilt: Je weiter man blickt, desto weiter blickt man in die Vergangenheit. Denn Licht und andere elektromagnetische Wellen benötigen Zeit, um uns zu erreichen. Das Webb-Teleskop, ein Gemeinschaftsprojekt der Weltraumagenturen der NASA, Europas und Kanadas, wurde entwickelt, um die Frühzeit des Universums zu beleuchten, indem es unsichtbares Infrarotlicht erfasst. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Infrarotstrahlen diese Hindernisse überwinden können, auch wenn Staub und Gas im Universum es uns erschweren, ferne und schwache Lichtquellen zu sehen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Galaxie eine intensive Sternentstehung innerhalb eines Kokons aus dichtem Gas durchläuft und dass dieser Kokon große, heiße Sterne hervorbringt. Es ist möglich, dass eine Gruppe von Lichtteilchen, die vom Sternenlicht ausgehen, das Gas bombardiert und es dazu bringt, extrem hell zu leuchten.