Generalstaatsanwaltschaft fordert zusätzliche Untersuchung zum Drogentest von Hande Erçel

Im Rahmen der Drogenermittlungen, in die neben Hande Erçel auch zahlreiche weitere prominente Namen verwickelt sind, gibt es eine neue Entwicklung. Nachdem in den Proben von Hande Erçel, deren Testergebnisse eigentlich negativ ausfielen, Substanzen wie Morphin und Codein nachgewiesen wurden, hat die Generalstaatsanwaltschaft eine weiterführende Untersuchung beantragt.

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Im Zuge der Drogenermittlungen gegen prominente Persönlichkeiten kommen weiterhin Details zu den Testergebnissen ans Licht. Während die Testergebnisse von Hande Erçel, Burak Elmas und Fikret Orman, die im Rahmen der Ermittlungen untersucht wurden, als negativ bekannt gegeben wurden, konnten bei einigen anderen Personen verbotene Substanzen nachgewiesen werden.

Bei dem Schauspieler İbrahim Çelikkol wurden in den Haarproben Kokain und dessen Metaboliten festgestellt. Ähnlich verhält es sich bei dem Sänger Mustafa Ceceli, bei dem ebenfalls Kokain nachgewiesen wurde. Im Blut des Musikers İlkay Şencan wurde hingegen THC, der Wirkstoff von Cannabis, gefunden.

Dem Testergebnis von Hande Erçel zufolge wurden in ihrem Urin Morphin, Codein sowie Metaboliten dieser Substanzen und Codeinglucuronid festgestellt. Zudem enthielten die Proben den Wirkstoff Paracetamol.

Bei den Tests von Fikret Orman und Burak Elmas wurden hingegen keinerlei Drogen gefunden.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat beim 5. Spezialausschuss für Rechtsmedizin eine detaillierte Untersuchung beantragt, um festzustellen, ob das in dem eigentlich negativ ausgefallenen Test von Hande Erçel gefundene Morphin, Codein und die entsprechenden Metaboliten auf die Einnahme von Medikamenten zurückzuführen sind.

Durch die Bewertung des Ausschusses werden die Herkunft und die Details der Testergebnisse geklärt werden. Es wurde bekannt, dass der Untersuchungsprozess im Rahmen der Ermittlungen weiter andauert.