Gericht stoppt Film 'Cem Karaca'nın Gözyaşları'!

İlkim Karaca, die Ehefrau von Cem Karaca, hatte beim Istanbuler Gericht für geistiges Eigentum und gewerblichen Rechtsschutz die Einstellung der Vorführungen des Films 'Cem Karaca'nın Gözyaşları', der das Leben des Künstlers thematisiert, beantragt. Das Gericht gab dem Antrag statt und ordnete den Stopp der Vorführungen des Films an, der erst gestern in die Kinos gekommen war.

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12punto.com.tr / Arif HÜR

Es gibt eine neue Entwicklung bezüglich des Films 'Cem Karaca’nın Gözyaşları', der das Leben des Künstlers Cem Karaca erzählt, dessen unvergessliche Lieder wie 'Tamirci Çırağı', 'Namus Belası', 'Bu Son Olsun' und 'Resimdeki Gözyaşları' bis heute in aller Munde sind.

Das Gericht hat eine einstweilige Verfügung gegen den Film erlassen, der erst gestern für das Kinopublikum angelaufen war.

Cem Karacas Ehefrau İlkim Karaca hatte beim Istanbuler Gericht für geistiges Eigentum und gewerblichen Rechtsschutz die Einstellung der Vorführungen des Films 'Cem Karaca'nın Gözyaşları' beantragt.

ZWISCHENENTSCHEIDUNG GETROFFEN

Im laufenden Gerichtsverfahren wurde eine Zwischenentscheidung getroffen. Demnach wurde die Veröffentlichung des Films gestoppt.

Die Vollstreckungsbehörden wurden mit der Durchsetzung des Stopps beauftragt.

'CEM HÄTTE DAS SEHR VERLETZT'

Cem Karacas Ehefrau İlkim Karaca äußerte sich kürzlich gegenüber 12punto wie folgt:

"Ich lege großen Wert darauf, dass die Ereignisse korrekt wiedergegeben werden. Dass ich als Ehefrau und rechtmäßige Erbin bei einem so bedeutenden Filmprojekt über das Leben von Cem ignoriert wurde, hat mich sehr traurig gemacht..."

'ICH FINDE ES RESPEKTLOS'

Auf die Frage, ob es ethisch sei, nach dem Tod einer Person einen Film über sie zu drehen, antwortete Karaca: "Wenn es mit der Erlaubnis der rechtmäßigen Erben des Verstorbenen geschieht, warum nicht? Aber ohne Erlaubnis, nach dem Motto 'Ich habe es gemacht und es ist so, ich erkenne Gesetze, Recht und die rechtmäßigen Erben des Verstorbenen nicht an', finde ich diesen Ansatz nicht richtig. Ich empfinde ein solches Vorgehen sogar als respektlos und undankbar."