Geständnis von ehemaligem 'Kätzchen' Ceylan Özgül über Adnan Oktar

Ceylan Özgül, der die Flucht aus dem Haus der Organisation gelang, als sie noch ein 'Kätzchen' von Adnan Oktar war, machte in einer TV-Sendung bemerkenswerte Aussagen. Özgül erklärte zum ersten Mal, warum sie vor Adnan Oktar tanzten und ihm dabei in die Augen sahen.

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Nach der 'Kedicik'-Dokumentation von 140journos kommen jeden Tag neue Fakten über Adnan Oktar und die 'Kätzchen' ans Licht.

Das ehemalige 'Kätzchen' Ceylan Özgül war zu Gast in einer Sendung bei Beyaz TV.

Özgül, der die Flucht aus der Organisation Adnan Oktars Jahre nach ihrem Eintritt im Jahr 2006 gelang, schilderte in der Sendung alle Aspekte ihrer Flucht.

'ES GIBT ÜBERWACHUNGSPROGRAMME'

Özgül äußerte sich wie folgt: "Auch in diesem Haus der Organisation gab es Überwachungsprogramme auf meinem Computer und meinem Telefon. Ich hatte nur sehr begrenzte Möglichkeiten zur Kommunikation. Irgendwie fand ich die neue E-Mail-Adresse meines Vaters. Ich schickte ihm eine Nachricht: 'Ich werde das Haus an dem Standort verlassen, den ich dir an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit geschickt habe. Wirst du dort sein?' Er sagte kein einziges Mal Nein. Es war ein wenig abenteuerlich."

Özgül erklärte, dass sie niemals alleine irgendwohin gehen durften, und erläuterte zudem mit folgenden Worten, warum die Frauen vor Adnan Oktar tanzten und ihm dabei in die Augen sahen:

"Es ist etwas, das er will. Wir wissen nicht, warum wir was tun. Er verlangt es von uns, und da wir Menschen sind, die dort festsaßen, tun wir es."