Glas geworfen, Ehe beendet: Sie muss 20.000 Lira Entschädigung zahlen
Vor einem Istanbuler Familiengericht wurde ein Scheidungsverfahren zwischen einem Mann namens M.A. und einer Frau namens G.A. aufgrund von Gewalttaten verhandelt. Das Gericht stufte die Frau, die ihrem Ehemann vor Gästen ein Glas entgegenwarf und ihn durch ständige Demütigungen psychischer Gewalt aussetzte, als schwer schuldig ein.
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In einem vor dem Istanbuler Familiengericht verhandelten Fall hatten ein Mann namens M.A. und eine Frau namens G.A. im Jahr 2018 geheiratet. Es wurde behauptet, dass das kinderlose Paar während seiner Ehe Probleme hatte. M.A. gab an, dass seine Ehefrau G.A. ihn ständig beleidigt und sich herabwürdigend verhalten habe.
EIN GLAS BEENDETE DIE EHE
Das Ereignis, das ihre Ehe beendete, ereignete sich während eines Besuchs. Dem Vorwurf zufolge äußerte G.A. vor den Gästen, die zu ihnen nach Hause gekommen waren, spöttische und demütigende Worte gegenüber ihrem Ehemann M.A. G.A., die sich nicht um ihren Ehemann kümmerte, wurde daraufhin wütend und warf M.A. ein Glas an den Kopf. M.A. reichte aufgrund der negativen Haltung seiner Frau ihm gegenüber sowie der Nichterfüllung ihrer ehelichen Pflichten die Scheidung ein. Zudem forderte er 5.000 Lira Unterhalt und 250.000 Lira Schmerzensgeld.
GERICHT FAND DIE FRAU SCHULDIG
Vor Gericht wies G.A. die Anschuldigungen zurück und behauptete, ihr Ehemann verleumde sie. Das Istanbuler Familiengericht entschied jedoch nach einem etwa einjährigen Verfahren, dass G.A. schuldig sei, und ordnete die Scheidung des Paares an. Das Gericht verurteilte G.A. dazu, M.A. 20.000 Lira Schmerzensgeld zu zahlen, mit der Begründung, dass sie ihren Ehemann ständig beleidigt und gedemütigt habe.