Hadise beendet Zusammenarbeit mit UNICEF
Nachdem Hadise aufgrund eines speziellen Spendenaufrufs von UNICEF zum Ramadan in die Schlagzeilen geraten war, gab sie nach heftigen Reaktionen in den sozialen Medien bekannt, dass sie ihre Verbindung zu UNICEF beendet hat.
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Hadise hat nach den in den sozialen Medien aufgekommenen Reaktionen auf ein Video, das sie für den Ramadan in Zusammenarbeit mit UNICEF erstellt hatte, eine zweite Stellungnahme abgegeben.
Einige Nutzer sozialer Medien äußerten Kritik und behaupteten, die Türkei werde in dem Video als ein Land dargestellt, das „auf Hilfe angewiesen“ sei. Die Kritik nahm schnell an Schärfe zu und erreichte ein Ausmaß, bei dem sogar Forderungen nach dem Entzug der Staatsbürgerschaft der Sängerin laut wurden.
Nach den zunehmenden Vorwürfen veröffentlichte Hadise zunächst eine Erklärung, in der sie betonte, dass das Ramadan-Video auf der Grundlage eines von UNICEF bereitgestellten Textes erstellt worden sei. Die Sängerin unterstrich, dass sie nicht die Absicht gehabt habe, die Türkei als „hilfsbedürftig“ darzustellen, und betonte, dass die Türkei ein starkes Land sei.
Da die Diskussionen jedoch anhielten, veröffentlichte Hadise in den darauffolgenden Stunden eine weitere Erklärung, in der sie bekannt gab, dass sie ihre Verbindung zu UNICEF beendet habe. In ihrer Erklärung äußerte sich die Sängerin wie folgt: „Ich möchte meiner gestrigen Erklärung noch einige Punkte hinzufügen. Ich lese Ihre Nachrichten und Kommentare aufmerksam; ich sehe Ihre Reaktionen und verstehe Sie. Ich respektiere sie.
Jeder kennt meine Haltung, die ich seit Jahren für das Lebensrecht von Frauen, Kindern, allen Menschen und allen Lebewesen vertrete. Ich habe von dieser Haltung nie Abstriche gemacht und werde dies auch in Zukunft nicht tun. Ich möchte besonders betonen, dass ich bei Hilfskampagnen in Zukunft weitaus sensibler und sorgfältiger vorgehen werde, und möchte Ihnen zudem mitteilen, dass ich meine Verbindung zu UNICEF beendet habe.
In diesem gesegneten Monat Ramadan werde ich meine Unterstützung für bedürftige Kinder, insbesondere im Gazastreifen, völlig unabhängig fortsetzen und weiterhin mein Bestes geben.“