Haftbefehl gegen Autorin Eylem Tok und ihren Sohn erlassen

Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen die Autorin Eylem Tok und ihren 17-jährigen Sohn T.C. erlassen. Der Jugendliche hatte in Eyüpsultan mit einem Luxus-Geländewagen eine Gruppe erfasst, die auf dem Seitenstreifen ein liegengebliebenes ATV-Motorrad kontrollierte, wobei ein Mensch ums Leben kam.

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12punto.com.tr / Müslim SARIYAR

In Kemerburgaz sind die Hintergründe des Unfalls vom Abend des 1. März ans Licht gekommen.

Der Fahrer, der mit einem Luxusfahrzeug in die Gruppe raste, die auf dem Seitenstreifen anhielt, um ein defektes ATV-Motorrad zu überprüfen, beging Fahrerflucht.

Bei dem erschütternden Vorfall kam der verheiratete Vater eines Kindes, Oğuz Murat Acı, noch am Unfallort ums Leben, während die Identität des flüchtigen Fahrers durch 12punto erreichte.

Es wurde festgestellt, dass die Person, die den besagten Unfall verursachte, der 17-jährige Sohn der Autorin Eylem Tok, mit den Initialen T.C. ist.

FLUCHT NACH ÄGYPTEN

Eylem Tok und ihr Sohn verließen den Unfallort und fuhren mit einem anderen Fahrzeug zum Flughafen Istanbul fuhr.

Mutter und Sohn verließen anschließend gegen 02:00 Uhr den Flughafen Istanbul und flohen nach Ägypten. flohen.

HAFTBEFEHL ERLASSEN

Den neuesten Informationen zufolge hat die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen die Autorin Eylem Tok und ihren Sohn T.C. erlassen.

'MEIN SOHN IST SEHR KRANK'

Die bekannte Autorin Eylem Tok äußerte sich nach den Medienberichten zum ersten Mal gegenüber 12punto sprach sie.

Tok sagte: "Mein Sohn ist sehr krank, ich kümmere mich um ihn. Die Berichte in der Presse sind unvollständig. Möge Gott niemanden mit seinem Kind prüfen." sagte sie.

Über ihren Social-Media-Account gab die Autorin Eylem Tok folgende Erklärung ab:

"Er weint jeden Tag und sagt: 'Bitte lass uns in die Türkei zurückkehren, damit ich meine Strafe verbüßen kann, ich habe eine Familie zerstört.' Er hatte nie den Gedanken, hier zu bleiben oder sich diesen Anschuldigungen zu entziehen. Aber bitte verstehen Sie auch meinen mütterlichen Instinkt. Ich habe am Unfallort auch keine Telefone der Leute eingesammelt, das stimmt nicht. Es tut mir unendlich leid.

Alle Kinder dort sind auch unsere Kinder, die Familie unseres bei dem Unfall verstorbenen Bruders ist auch unsere Familie. Wir werden zurückkehren, das Richtige tun und uns der Justiz stellen. Ich entschuldige mich aufrichtig bei der gesamten Öffentlichkeit, sowohl in meinem eigenen Namen als auch im Namen meines Sohnes."