Haftbefehl gegen Fatma Soydaş erlassen

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara gab bekannt, dass gegen die Social-Media-Nutzerin Fatma Soydaş ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs der 'öffentlichen Herabwürdigung religiöser Werte, die von einem Teil der Bevölkerung geteilt werden' erlassen wurde.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara teilte mit, dass gegen eine Social-Media-Nutzerin, deren Beiträge auf TikTok und Instagram als "öffentliche Herabwürdigung religiöser Werte, die von einem Teil der Bevölkerung geteilt werden" eingestuft wurden, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Zudem wurde ein Haftbefehl gegen die Verdächtige erlassen und eine Sperrung ihrer Konten angeordnet.

In der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft hieß es, dass das Ermittlungsverfahren aufgrund von Beiträgen eingeleitet wurde, die unter dem Benutzernamen "fffatmaase_" auf TikTok und Instagram veröffentlicht wurden und den Tatbestand der 'öffentlichen Herabwürdigung religiöser Werte, die von einem Teil der Bevölkerung geteilt werden', gemäß Artikel 216/3 des türkischen Strafgesetzbuches erfüllen. In der Mitteilung wurde zudem erklärt, dass die Ermittlungen ergaben, dass sich die Verdächtige in Istanbul aufhalte, weshalb die Anweisung zu ihrer Festnahme erteilt wurde.

ZUGANGSSPERRE VERHÄNGT

Bezüglich der als strafbar eingestuften Beiträge wurde festgehalten, dass das 5. Friedensgericht Ankara mit Beschluss vom 21. Juli 2026 (Aktenzeichen 2026/8361 D.İş) eine Zugangssperre für die betreffenden Social-Media-Konten angeordnet hat.

Die Generalstaatsanwaltschaft betonte in ihrer Erklärung, dass die Ermittlungsarbeiten mit Sorgfalt fortgesetzt werden.