İlber Ortaylı äußert sich zu seinen ikonischen „Cahil“-Aussagen

Der Historiker Prof. Dr. İlber Ortaylı sprach in einer Fernsehsendung über seine Erinnerungen an Feiertage. Zudem äußerte er sich zu den „Cahil“-Aussagen (Unwissender), die in den sozialen Medien untrennbar mit seiner Person verbunden sind.

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Ortaylı war zu Gast in einer Sendung auf tv100. Prof. Dr. İlber Ortaylı erläuterte, wie Feiertage im Osmanischen Reich begangen wurden und welche Rituale dabei eine Rolle spielten. 

In der Sendung sprach Ortaylı über seine Kindheit und seine Erinnerungen an die Feiertage jener Zeit. Zu den in der Öffentlichkeit bekanntesten und am häufigsten geteilten Aussagen, die fast schon zu seinem Markenzeichen geworden sind, kommentierte er: „Der Schlimmste unter den Unwissenden ist der Halbwissende.“ 

Ortaylı sagte: „Der Spruch ‚Ich habe das Gespräch mit dem Unwissenden abgebrochen‘ stammt aus der Volksdichtung. Man müsste eigentlich sagen: ‚Ich habe das Gespräch mit dem Halbwissenden abgebrochen‘.

Sie haben bestimmte Slogans. Denn der Halbwissende ist unerträglich. Wenn jemand ein Unwissender ist, ein vollkommener Unwissender, dann ist das etwas Gutes.

Nâzım Hikmet hat eine Definition dafür. Er sagt, es seien jene, die von der Erde lernen und ohne Bücher wissen. Seine Beschreibung ist sehr schön.

Der Unwissende kennt die Natur, er kennt das Wesen der Dinge. Der Halbwissende hingegen ist der bei uns typische Kleinstädter. Er versteht die Natur nicht wie ein Bauer oder ein Hirte. Bitte bezeichnen Sie nicht jeden einfach so als unwissend“, so seine Worte.