Iranische Schauspielerin Shailin Asadollahi in der Türkei festgenommen: Ihr Leben ist in Gefahr
Die iranische Schauspielerin Shailin Asadollahi wurde gestern in Istanbul festgenommen. Die Schauspielerin, die sich derzeit in einer Abschiebehaftanstalt befindet, droht in den Iran abgeschoben zu werden. Freunde von Asadollahi erklärten: „Sollte Shailin Asadollahi in den Iran abgeschoben werden, ist ihr Leben in Gefahr, da sie aus einer politisch aktiven Familie stammt.“
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Shailin Asadollahi, die neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin auch als Persisch-Türkisch-Dolmetscherin arbeitet, wurde in Istanbul festgenommen, nachdem eine Person, mit der sie zuvor einen Streit hatte und gegen die sie selbst Anzeige erstattet hatte, nun Anzeige gegen sie erstattete.
Asadollahi gab ihre Festnahme über einen Beitrag auf ihrem Instagram-Account bekannt.
AUFRUF ZUR „SOLIDARITÄT“
Die Schauspielerin äußerte sich sehr bestürzt über ihre Festnahme und bat die Bürger um Solidarität, um ihre Freilassung zu erwirken.
Asadollahi war bereits als Dolmetscherin für zahlreiche Filmschaffende bei Veranstaltungen wie dem Filmfestival Ankara und der Cinematek Istanbul tätig.
„IHR LEBEN IST HIER IN GEFAHR“
Ihre Freunde, die betonten, dass ihr Leben im Falle einer Abschiebung in den Iran in Gefahr geraten würde, sandten folgende Nachricht an die iranische Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Mania Akbari, um Unterstützung zu mobilisieren:
„Shailin Asadollahi, die Schwester der im Evin-Gefängnis in Teheran inhaftierten politischen Gefangenen Anisha Asadollahi, wurde von der türkischen Polizei festgenommen und soll in den Iran abgeschoben werden. Das Leben von Shailin Asadollahi ist in Gefahr, da sie aus einer politisch aktiven Familie stammt und ihre Geschwister Ali Asadollahi und Anisha Asadollahi ebenfalls zwei politische Aktivisten sind, die im Evin-Gefängnis einsitzen.
Sollte Shailin Asadollahi in den Iran abgeschoben werden, könnte ihr Leben in Gefahr geraten. Wir bitten Freunde in der Türkei um Hilfe, um die Abschiebung von Shailin Asadollahi zu verhindern.“