Ist die immer beliebtere Nutzung von Airfryern so gesund, wie Sie denken?
Airfryer, die in den letzten Jahren in Küchen immer häufiger anzutreffen sind, ziehen mit dem Versprechen Aufmerksamkeit auf sich, Lebensmittel mit wenig Fett zuzubereiten. Doch tragen diese in Küchen so populär gewordenen Geräte durch die Möglichkeit des fettarmen Garens tatsächlich zu einer gesunden Ernährung bei? Hier erfahren Sie, was Sie über die gesunde Nutzung dieser Geräte wissen müssen...
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Ein Airfryer gart Lebensmittel nicht durch Frittieren, sondern durch Heißluftzirkulation. Diese Methode kann den Fettverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen Frittieren um 70-80 % senken. Zudem bietet sie eine Zeitersparnis, da sie im Vergleich zum Backofen schneller gart.
WENIGER FETT, WENIGER KALORIEN
Einer der größten Vorteile des Airfryers ist, dass er durch den geringen Fettverbrauch den Kaloriengehalt der Speisen reduziert. Dies kann dazu beitragen, das Adipositasrisiko zu senken, den Cholesterinspiegel im Gleichgewicht zu halten und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Zudem wird darauf hingewiesen, dass sich im Airfryer weniger schädliche Verbindungen bilden, als dies beim herkömmlichen Frittieren der Fall sein kann.
ACHTEN SIE AUF DIE GARZEITEN
Es gibt jedoch einige Punkte, die bei der Verwendung eines Airfryers beachtet werden müssen. Da fertige Tiefkühlprodukte Transfette und Zusatzstoffe enthalten, können sie auch bei der Zubereitung im Airfryer ungesund bleiben. Zudem kann ein langes Garen bei hohen Temperaturen zur Bildung unerwünschter Verbrennungsrückstände führen. Proteine wie Fleisch und Fisch können durch das fettfreie Garen austrocknen, was zu einem negativen Erlebnis in Bezug auf Geschmack und Verdauung führen kann.
TEMPERATUREN MÜSSEN JE NACH LEBENSMITTELART EINGESTELLT WERDEN
Um den Airfryer gesund zu nutzen, sollte man auf verarbeitete Lebensmittel verzichten und frische Produkte bevorzugen. Die Gartemperatur und -dauer sollten je nach Art des Lebensmittels angepasst werden; beispielsweise sind 180–200 °C für Kartoffeln und 160–180 °C für Fleisch ideal. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollten die Lebensmittel während des Garvorgangs kontrolliert und bei Bedarf früher herausgenommen werden. Wenn Fett verwendet werden muss, sollten gesunde Öle wie Olivenöl oder Avocadoöl bevorzugt werden. Zudem ist eine regelmäßige Reinigung des Geräts wichtig für die Hygiene und die Lebensdauer des Geräts.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Airfryer zwar schnelles Garen und Energieeinsparungen ermöglichen, aber auch als eine gesunde Garmethode betrachtet werden können. Dennoch ist es möglich, diese Vorteile durch die richtige Anwendung und eine sorgfältige Auswahl voll auszuschöpfen.